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Kandidat aus Pinneberg : „DSDS“-Teilnehmer Tobias widmet Song seiner Freundin

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bei „DSDS“ fliegen am Samstag drei Kandidaten raus. Auch der Pinneberger Tobias Soltau zittert.

Dieter Bohlen mit schwarzen Engelchen, Kandidaten in Mönchskutten und eine Hochzeit am Ende: Kandidatin Sandra Berger heiratet ihren Freund Victor. Die RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) ist im Kloster Eberbach zu Gast und setzt ihre Protagonisten vor mittelalterlicher Kulisse in Szene. Das Schiff der Basilika wird mal in buntes Licht getaucht, mal lodert imaginäres Feuer an den Wänden, oder es brennen Hunderte – künstliche – Kerzen. Gänsehaut pur.

In dieser sakralen Kulisse – der Film „Der Name der Rose“ und der Trailer der Fernsehserie „Game of Thrones“ wurden dort gedreht –, singt auch der Pinneberger Tobias Soltau (19). Ausgestrahlt wird die Show, die am Mittwoch aufgenommen wurde, heute auf RTL um 20.15 Uhr. Gleich danach stimmen die Fernsehzuschauer live darüber ab, welche sechs der neun Kandidaten eine Runde weiterkommen. Drei fliegen also raus. Und Tobias hat sicher alles geben, damit er nicht dazugehört.


Tobias interpretiert Lied von Revolverheld


Der Pinneberger will die Jury mit „Ich lass für Dich das Licht an“ von der Band Revolverheld überzeugen. „Es ist ein gefühlvoller Song, eine Ballade. Ich werde ihn für meine Freundin performen“, sagt er. Mit solchen Liedern fühlt sich Tobias wohl.

Rückblick: Die Jury war von seiner Performance am vergangenen Sonnabend nicht so überzeugt. Bohlens Kommentar, „Du scheißt Dir vor Angst in die Hose. Du verkaufst die Nummer nicht“, tat weh. „Ich kann die Kritik nachvollziehen“, sagt Tobias im Gespräch mit dieser Zeitung. Er habe sich seinen Auftritt noch einmal angesehen, war selbst nicht zufrieden. Diese verflixte Nervosität, dieses unangenehme Herzklopfen vor jedem Auftritt – sie machen dem sympathischen Pinneberger immer wieder zu schaffen. Einmal vergaß er den Text, da wirkte er unsicher. „Aber ich habe daran gearbeitet. Ich glaube an mich.“ Auch vorm Spiegel habe er gesungen und sich beobachtet.

Letztendlich aber entscheidet das Publikum: Bei dem hat der Pinneberger einen Stein im Brett. Sein gutes Aussehen, seine charmante Art sind ein dickes Pfund. Schließlich muss das Gesamtpaket stimmen. „Lasst euch überraschen“, macht Tobias neugierig auf die Show.

Zu den „DSDS“-Fans zählten am vergangenen Mittwoch nicht so sehr kreischende Teenie-Horden, sondern eher Mütter und Väter mittleren Alters mit ihren halbwüchsigen Kindern – oder auch Omas. Fans der einzelnen Kandidaten trugen Namens-T-Shirts. Auch die Familie von Tobias ist fast immer dabei, wenn sie es denn einrichten kann.

Auf der Endstrecke zum Finale – wird der Konkurrenzdruck da nicht größer? „Nein“, sagt Tobias, ohne groß zu überlegen. „Wir verstehen uns mega-gut.“ Egal wie es ausgehen wird. Für Tobias, den Pinneberger, ist es die beste Zeit seines Lebens.


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erstellt am 23.Apr.2016 | 16:08 Uhr

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