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„Deutschland sucht den Superstar“ : DSDS-Kandidat: Tobias Soltau aus Pinneberg ist eine Runde weiter

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

19-Jähriger ist bei „Deutschland sucht den Superstar“ eine Runde weiter - jetzt geht es für ihn in den Deutschland-Recall.

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erstellt am 14.Jan.2016 | 07:00 Uhr

Pinneberg | Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand. Aber auch wer sich bei der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ in die Hände von Dieter Bohlen begibt, muss mit allem rechnen. Bei schlechten Leistungen droht Häme. Doch der Pinneberger Tobias Soltau (19) hat sich in die Höhle des Löwen gewagt – und am Mittwochabend alles gewonnen: Gleich viermal gab es ein „Ja“ von den Jurymitgliedern. Damit ist er eine Runde weiter und hat nun Chancen, Deutschlands Superstar zu werden.

Seit 2002 gibt es die Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ mit Dieter Bohlen. Seitdem hat sie zwölf „Superstars“ hervorgebracht, um die es teils aber schon wieder sehr ruhig geworden ist.

Seit dem 2. Januar 2016 heißt es in der neuen DSDS-Staffel „No Limits“! Von Punk über Schlager bis Jazz – bei den Musikstilen sind keine Grenzen gesetzt. „Die Kameras und die Jury: Für mich ist das alles aufregend und neu“, sagte Soltau im Gespräch mit dem sh:z.

Mit dem gefühlvollen Popsong „Be Alright“ von Justin Bieber konnte er die kritische Jury überzeugen. Soltau, der in seiner Freizeit gern US-Rap-Musik hört, bleibt dem Mainstream treu: „Ich halte Bieber derzeit für den besten Sänger.“ So lieferte der Pinneberger eine überzeugende Interpretation des Bieber-Songs ab.

Die Jury zeigte sich hellauf begeistert. „Du bist echt zu Klischee, aber das ist kein Nein. Ich finde das ist ein Ja wert“, sagte Jury-Küken und Wolkenfrei-Sängerin Vanessa Mai (23). Jurorin Michelle schlägt in dieselbe Kerbe: „Du bist ganz rein, du bist ganz süß. Deine Stimme ist genauso rein und süß. Und deswegen kann ich dir eigentlich nur ein Ja geben, weil es gibt nichts auszusetzen.“

Doch DSDS-Juror und „Scooter“-Frontmann H.P. Baxxter machte es zunächst spannend: „Du bist ein ganz sympathischer Typ und du singst auch gut. Ich bin mir nur noch nicht so ganz sicher, ob das reicht  .  .  .“ Bohlen fragte nach – und Baxxter gab dem Sänger aus Pinneberg auch noch ein „Ja“.

Jury-Vorsitzender und Pop-Titan Dieter Bohlen machte schließlich den Sack zu: „Wenn ich mir einen klassischen DSDS-Kandidaten zusammenbasteln müsste, dann würde er genauso aussehen wie du. Du hast die Justin Bieber-Nummer prima gesungen, du siehst gut aus, und du bist sympathisch. Da gibt es wirklich keinen einzigen Grund, warum man dich nicht weiterlassen sollte“, sagte Bohlen. Eine super Bewertung.

Für Soltau hat sich seine Hartnäckigkeit gelohnt. Bei „The Voice of Germany“ kam er nicht in die Blind Auditions. Doch der 19-Jährige glaubt an sich: Mit neun Jahren sang Tobias im Kinderchor, es folgten einige Videos bei YouTube. An die 100 Mal hat er den Bieber-Song gesungen, an seinem Gesang gefeilt. Musikalisch ist der Pinneberger Jung allemal. Er spielt ein wenig Gitarre und Klavier. „Das habe ich mir selbst beigebracht“, sagte er.

Jetzt geht es für den jungen Sänger in den Deutschland-Recall, den sogenannten Quickpick. „Hier werden die besten 120 Kandidaten aus den Castings eingeladen und in Gruppen eingeteilt. So bekommen sie die Chance, bei dem Gruppenauftritt vor der Jury das Ticket für den Auslands-Recall zu lösen“, erklärte Sprecherin Eva–Maria Richter vom Kölner PR-Büro „Die Pressetanten“. Der Quickpick wird nicht ausführlich auf RTL gesendet, sondern nur als kurze Brücke zum Auslands-Recall gezeigt, in den die 32 besten Kandidaten kommen und der Anfang März auf Jamaika in der Karibik stattfindet. Die Jury entscheidet nach jeder Runde, welche Kandidaten ausscheiden.

Soltau, der in der „Denn’s Biomarkt“-Filiale in Pinneberg an der Elmshorner Straße eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann macht, will unter die besten 32 Sänger kommen. Mit welchem Song? Das verrät er noch nicht.

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