zur Navigation springen

Pinneberg : Drogeriekette zieht in den City-Neubau

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Volksbank-Projekt: Die Drogeriekette DM unterzeichnet einen Mietvertrag.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2014 | 10:00 Uhr

Pinneberg | Pinnebergs Innenstadt – eine City im Wandel. Ein Kernprojekt der Umgestaltung ist der auf dem Areal der Volksbank Pinneberg-Elmshorn an der Friedrich-Ebert-Straße geplante Neubau. 20 Millionen Euro investiert die Bank in ein Büro- und Geschäftshaus. Jetzt ist auch klar, wer als Ankermieter ins Erdgeschoss einzieht. Das Drogerieunternehmen DM wird eine Filiale eröffnen. „Die Verträge sind unterzeichnet“, bestätigt Horst Alsmöller, Vorstand der Volksbank.

Laut Alsmöller wird das Drogerieunternehmen eine Fläche von ungefähr 800 Quadratmetern belegen. Ergänzend werde voraussichtlich ein Mieter aus dem Gastronomiesektor 300 Quadratmeter an der Friedrich-Ebert-Straße ziehen. „Die Verträge sind in der Anbahnung“, so Alsmöller. Er kann somit eine Alternative zum eigentlichen Wunschmieter präsentieren. Ursprünglich hatte die Volksbank auf den Einzug des Bekleidungshauses H & M gehofft. Das Unternehmen hatte sich jedoch für den Standort Lindenplatz entschieden, wird dort eine Filiale eröffnen – angepeilter Eröffnungstermin ist der 14. November.

Baubeginn für das Millionen-Projekt, dem der bisherige Parkplatz der Volksbank weichen wird, ist der November 2014. Dann wird der Altbau des ehemaligen Arbeitsamts abgerissen. Zunächst entsteht ein Parkhaus mit rund 220 Stellplätzen. Es soll bis Sommer 2015 fertig gestellt werden.

Die Eröffnung des DM-Markts ist laut Alsmöller für den März 2016 geplant. Das Gesamtprojekt werde voraussichtlich im Sommer des Jahres abgeschlossen. Die Vermarktung für vakante Büroflächen in dem fünfgeschossigen Neubau habe die Bank in die Hände eines Maklers gelegt. 1100 Quadratmeter sind noch zu vergeben, die restlichen Flächen nutzt die Volksbank selbst.

Pinnebergs Wirtschaftsförderer Stefan Krappa bewertet die Vermietung an DM positiv: „Ein leistungsstarker Anbieter von Drogerieartikeln, der sich zudem nachhaltig in den Bereichen Kultur und Umweltschutz engagiert.“ Zudem sei das unternehmen als Ausbildungsbetrieb anerkannt.

Der Neubau der Volksbank ist nach der Fertigstellung des Edeka-Markts an der Friedrich-Ebert-Straße ein weiterer Dominostein bei der Umgestaltung der Pinneberger Innenstadt. Ein weiterer könnte der Bau eines Brauhauses mit Hotelbetrieb sein. Der Holmer Gastronom Jens Stacklies hatte sich bereits 2008 ein zentrales Grundstück am Marktplatz gesichert – auf die Realisierung des Projekts wartet Pinneberg seitdem. Laut Krappa gibt es derzeit keine neuen Signale für einen baldigen Baubeginn.

Pinneberg profitiert auch 2014 von dem Programm zur Städtebauförderung. Wie das Kieler Innenministerium am Mittwoch bekannt gab, kann die Stadt bei der Entwicklung ihrer City mit  einer Million Euro planen. Diese Summe setzt sich je zu einem Drittel aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Kommune selbst zusammen. Insgesamt fließen 2014 landesweit 48,4 Millionen Euro in Förderung und Entwicklung der Ortszentren. 16,3 Millionen mehr als noch 3013.
Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen