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Erfolg auch ohne Bürgerbegehren : „Dreizügig – gut für die Kinder“ freut sich über geplanten Erweiterungsbau in Uetersen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Initiative freut sich über die Planungen an der Uetersener Friedrich-Ebert-Schule.

von
erstellt am 15.Jan.2016 | 16:00 Uhr

Uetersen | An der Friedrich-Ebert-Schule Uetersen wird auch im Schuljahr 2016/2017 dreizügig unterrichtet. Ein voller Erfolg für die Initative „Dreizügig – gut für Kinder“. 2315 Unterschriften sammelten die Mitglieder der Initiative dafür, dass die Grundschule an der Berliner Straße weiterhin dreizügig bleibt und dafür, dass diese um einen Neubau erweitert wird, damit sich die Lehr- und Lernbedingungen verbessern. „Die Dreizügigkeit ist jedoch nur für das kommende Schuljahr beschlossen, da müssen wir eng am Ball bleiben“, sagt Karl-Heinz Schlüter von der Initiative.

Noch im Oktober hatte die Ratsversammlung für das sogenannte „2+4“-Modell gestimmt, in dessen Rahmen die Friedrich-Ebert-Schule zweizügig werden und die Birkenalleeschule eine zusätzliche Klasse pro Jahrgang erhalten sollte. Zuvor hatten die Verantwortlichen fünf Jahre lang geprüft, wie die Raumsituation in Uetersens Grundschulen geregelt werden kann. „Die Politik hätte das Problem bei der Schule belassen und damit letztendlich auch bei den Lehrern, Schülern und Eltern“, sagt Schlüter.

Daher sammelte die Initiative insgesamt 2315 Unterschriften zum Erhalt der Dreizügigkeit und für die Erweiterung der Schule. Die Dreizügigkeit war aufgrund der erwarteten Schülerzahlen bereits beschlossene Sache, als diese Ende November Bürgermeisterin Andrea Hansen überreicht wurden. Mitte Dezember beschloss die Ratsversammlung die Bereitstellung von 400.000 Euro für einen Erweiterungsbau der Schule.

Aus diesem Grund wurde von der Kommunalaufsicht des Kreises Pinneberg ein Bürgerbegehren für den Neubau abgelehnt, schließlich sei der Bürgerwille durch den Beschluss der Ratsversammlung erfüllt. „Wir vertrauen auf die Politik, die Chancen stehen nicht schlecht. Das Bürgerbegehren ist noch nicht eins zu eins umgesetzt, wir sind aber zuversichtlich, dass sich die Fraktionen daran halten“, sagt Mirco Radke von der Initiative. Das Team sei jedoch nicht müde, wieder loszulegen. „Die Gruppe löst sich nicht auf, und wir werden den Prozess genau begleiten“, ergänzt Schlüter. Insgesamt sei das Team Bürgerbegehren stolz auf den bisherigen Erfolg. „Unser Ziel: ‚Vernünftige Bedingungen‘ zu schaffen ist erreicht“, bilanziert Schlüter.

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