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Alarm in Hasloh : Drei Wehren üben mit dem ABC-Zug des Kreises

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Zwar war den Beteiligten schon beim Eintreffen an der Peter-Lunding-Schule klar, dass es sich um eine Übung handelt, doch die wurde professionell angegangen.

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erstellt am 17.Mär.2015 | 12:15 Uhr

Hasloh | Kurz nach 14 Uhr schrillen die Sirenen in Hasloh: Feueralarm. Zeitgleich piepen die Melder der Feuerwehrleute mit der Nachricht „Rauchentwicklung in der Grundschule – unklare Lage – Chemikalien im Keller ausgelaufen“.

Während sich alle verfügbaren Kräfte aus Hasloh sowie eine Gruppe der Bönningstedter Feuerwehr und die Drehleiter der Quickborner Brandschützer auf den Weg machen, wird wegen der Chemikalien der ABC-Dienst des Kreises alarmiert. Zwar war den Beteiligten schon beim Eintreffen an der Peter-Lunding-Schule klar, dass es sich um eine Übung handelt, doch die wurde professionell angegangen.

Unter Atemschutz machten sich Zweier-Trupps auf die Suche nach Verletzten im verqualmten Gebäude. Insgesamt neun Personen mussten gefunden werden, zwei davon wurden über die Drehleiter gerettet. Gleichzeitig bereiteten andere Kameraden den Löschangriff vor, der von mehreren Seiten des Gebäudes erfolgte. Derweil bereiteten sich die ABC-Experten des Kreises auf ihren Einsatz vor – sowohl unter Atemschutz als auch mit Ganzkörper-Schutzanzug. Mit Messgeräten ausgestattet begannen sie anschließend im Keller nach den gefährlichen Substanzen zu suchen.

„Es gibt nicht so viele Gelegenheiten, die Zusammenarbeit mit dem ABC-Dienst zu üben“, erklärte Haslohs Wehrführer Thomas Krohn. Er leitete den Einsatz und wurde von der Übung ebenso überrascht, wie seine fast 90 Kameraden aus den verschiedenen Wehren.

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