Drei Tage im Zeichen der Kunst

Das Organisationsteam freut sich auf das Ereignis: Burkhard E. Tiemann, Anja Kühnbaum (von links), Heidi Guhr, Mirja Leisner und Kristina Ohmsen.
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Das Organisationsteam freut sich auf das Ereignis: Burkhard E. Tiemann, Anja Kühnbaum (von links), Heidi Guhr, Mirja Leisner und Kristina Ohmsen.

Kummerfelder Kulturkreis lädt zum Kulturfestival ein

shz.de von
07. Juli 2018, 16:00 Uhr

Für die Gemeinde Kummerfeld steht ein riesen Spektakel an. Zum ersten Mal laden die Mitglieder der Kummerfelder Kulturkreises (KuKuK) zu einem Kulturfestival ein. Drei Tage lang von Freitag bis Sonntag, 31. August bis 2. September, stehen die Zeichen auf „Zusammen in Kummerfeld“. „Wir haben ein riesiges Programm für die Leute zusammengestellt“, kündigt Anja Kühnbaum, Projektleiterin des Festivals, an.

Los geht es am Freitag auf dem Kummerfelder Sportplatz im Ossenpadd 1. „Da gibt es ein Programm für Kinder und Jugendliche“, sagt Heidi Guhr, Organisatorin vom KuKuK. Ein Kinderkonzert sowie Auftritte verschiedener Jugendbands sind geplant. Der Sonnabend steht in der Gemeinde dann ganz im Zeichen der Kunst. Das Organisationsteam hat ein Kunsthandwerkermarkt eingeplant, genauso wie Auftritte eines Samba-Ensembles und japanischer Trommler. „Auch der Kummerfelder Sportverein ist dabei. Die Trainer bieten ein kostenloses Training an“, schildert Kühnbaum. Die Besucher können außerdem Flugdrachen bauen und sich an Infoständen über Vereine, Verbände und Einrichtungen der Gemeinde informieren. Außerdem bieten Mirja Leisner und Kristina Ohmsen Mal-Workshops an. „Da können die Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf lassen“, kündigt Leisner an.

Dem Motto des Festivals folgt auch die Kunstausstellung. In der alten Grundschule in der Bundesstraße 72 werden zahlreiche Werke von Künstlern und Privatpersonen ausgestellt. Unter anderem von dem Maler Karl Prahl, der bis 1948 in der Gemeinde gelebte. „Die Exponate von Prahl werden noch in der Pinneberger Drostei ausgestellt. Davor bekommen wir die unrestaurierten Bilder zur Verfügung gestellt. Darüber freuen wir uns sehr“, sagt der stellvertretende Bürgermeister Burkhard E. Tiemann (CDU), der das Organisationsteam unterstützt. Außerdem wird in der Kunstausstellung auch die Chronik der Gemeinde präsentiert.

Ein Höhepunkt des Festivals ist für Sonntag, 2. September, geplant. Bei einer Auktion sollen Werke aller Art unter den Hammer kommen. Die Tätigkeit des Auktionators übernimmt der ehemalige Kreispräsident Tiemann. Doch damit überhaupt Exponate unter den Hammer kommen können, werden noch Kunstwerke benötigt (siehe Kasten unten). „Wir suchen alles Mögliche. Ob Fotografien, Zeichnungen, Töpferarbeiten, Geschnitztes, Skulpturen, Collagen. Alles ist nehmen wir für die Auktion auf“, sagt Kühnbaum. Den Abschluss des Festwochenendes bildet ein Konzert in der Osterkirche. Dort bekommen junge Künstler die Chance, vor großen Publikum zu musizieren. „Es erwartet uns wahre Hochkultur“, sagt Tiemann.

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