Drachenflieger und drei Solisten

Sie alle haben Angebote vorbereitet und sind bereit für die erste Ausgabe des Kummerfelder Kulturfestivals.
Sie alle haben Angebote vorbereitet und sind bereit für die erste Ausgabe des Kummerfelder Kulturfestivals.

Der Ablauf der ersten Ausgabe des Kulturwochenendes steht / Mehrere hundert Mitwirkende aus der Region sind dabei

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24. August 2018, 18:51 Uhr

Das umtriebige Dorf vor den Toren Pinnebergs will der Region weiter einen kulturellen Höhepunkt bieten. Ein Jahr nach der letzten Ausgabe des Ackerfestivals wartet es mit einer neuen kunterbunten Veranstaltung auf: das erste Kummerfelder Kulturfestival. Der Kummerfelder Kulturkreis (KuKuK) um Vorsitzende Heidi Guhr organisiert unter der Leitung von Anja Kühnbaum ein ganzes Wochenende voller kunterbunter, meist kostenloser Angebote in unterschiedlichen Spielstätten im Ort. Mehrere hundert Mitwirkende sorgen am ersten Septemberwochenende für ein brodelndes Kummerfeld.

„Was mich ganz besonders freut, ist, dass auch bei der Organisation ganz neue Leute begonnen haben, sich ehrenamtlich zu engagieren“, sagt Kühnbaum über die Planungsphase. „Auch Neubürger, die sich gern einbringen wollten“ seien dazu gestoßen. Die Hauptorganisatorin des Festivals lebt jetzt in der letzten Phase der Planung im Ausnahmezustand: „Rund 900 Mails in Aus- und Eingang habe ich bezüglich des Festivals im Postfach“, sagt sie lachend. Darin nicht eingerechnet seien Textnachrichten am Handy, Telefonate und Treffen. Dennoch habe die Organisation großen Spaß gemacht. „Das Ergebnis ist die reinste Schwarmintelligenz – es ist beeindruckend, was einem alles einfällt, wenn man in einer Gruppe plant, und woran man alles zu denken im Stande ist“, sagt sie. Aufgeregt sei sie nun, anderthalb Wochen vorher. Wenn das Festival ein Erfolg wird, könnte es sich auch fest etablieren.

Mit dabei sind Menschen aus Kummerfeld und Umgebung: Schulkinder, Vereine, junge, aufstrebende Künstler aus Pinneberg, Kunsthandwerker, Musikgruppen unterschiedlichster Art. Zwei Ausstellungen sind zu sehen: eine Chronik des Ortes und eine Sammlung von Menschen der Region selbst angefertigter Kunstobjekte, die teilweise am Ende für einen guten Zweck versteigert werden. Außerdem gibt es eine Flugshow des Drachenclubs Flattermann.

Höhepunkt und Abschluss des Festivals ist das klassische Konzert in der Osterkirche. Drei preisgekrönte Solisten treten auf: Marija Livaschnikova am Klavier und die vielversprechenden Nachwuchsmusiker Tilman Clasen an der Blockflöte und Oliver Rau an der Violine.

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