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Pinneberger Tageblatt

21. August 2017 | 16:44 Uhr

Dorf soll weiter wachsen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

GemeindevertretungInfos über Dorfplanung

Seit Monaten geht es in Borstel-Hohenraden immer wieder um die Zukunft des Dorfes. Nun ist diese ein ganzes Stück näher gerückt. Während der Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwochabend stellte Martin Stepany von der AC Planergruppe, die mit der Erstellung eines Ortsentwicklungskonzept beauftragt wurde, die ersten Ergebnisse vor. „Die Frage ist ja, welchen Status hat das Konzept, müssen die Dinge umgesetzt werden und bindet sich die Gemeinde damit für immer“, so Stepany in seinem Vortrag. Der Dorfentwicklungsplan, der Anfang des Jahres fertig sein wird, sei jedoch nur eine Absichtserklärung und damit nicht bindend.

Vier Schwerpunktthemen umfasst das Konzept. In der Zukunft soll der Fokus auf dem „wachsenden Dorf“, „Wohnen für alle“, der „lebendigen Dorfmitte“ und „Leben mit der Straße“ liegen. Zweimal wurden Borstel-Hohenradener dazu aufgerufen, sich an der Zukunftsplanung ihrer Gemeinde zu beteiligen. „Und beide Veranstaltungen waren gut besucht. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Verbundenheit mit dem Ort sehr ausgeprägt ist“, so Stepany. Es sei versucht worden, möglichst viele dort vorgebrachten Anliegen in das Gesamtkonzept einzubringen. „Es ist aber wichtig zu betonen, dass es kein Wunschkonzert ist und nicht alle Ideen erfüllt werden können“, so der Planer.

Basierend auf der Beteiligung und auch verschiedenen Problemstellungen hat die Planungsgruppe Projekte und Maßnahmen entwickelt, um das Dorf für die Zukunft fit zu machen. „Der Schwerpunkt ‚lebendige Dorfmitte‘ war ja auch letzendlich der Auslöser für den Dorfentwicklungsplan“, erläuterte Stepany. Großes Thema war dabei die mögliche Einrichtung eines Dorf- oder Bürgerhauses. Das Konzept soll bis 2030 gelten. Die Borstel-Hohenradener sollen zeitnah während einer Bürgerveranstaltung über die Ideen informiert werden. Bürgermeister Jürgen Rahn (CDU) bedankte sich bei der AC Planergruppe für die Zusammenarbeit: „Das hat echt Spaß gemacht.“

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erstellt am 16.Dez.2016 | 17:22 Uhr

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