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Pinneberger Tageblatt

22. November 2017 | 03:05 Uhr

Heidgraben : DLRG bestätigt Vorstand im Amt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Uetersener Lebensretter ziehen erfolgreiche Bilanz des vergangenen Jahres. Schwimmdefizite bei Kindern bereiten weiter Sorgen.

shz.de von
erstellt am 01.Jun.2015 | 16:00 Uhr

Heidgraben | Der alte Vorstand ist der neue. Bei der Hauptversammlung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Sonnabend in Heidgraben bestätigten die Mitglieder nicht nur Uwe Schankin als Vorsitzenden, Peter Engelbrecht bleibt sein Stellvertreter. Auch Marco Diedrich, Technischer Leiter Einsatz, sein Stellvertreter Johannes Guitan, Geschäftsführerin Britta Fohrmann, Schatzmeisterin Petra Schankin, Matthias Krause, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, und Beisitzer und Schriftführer Torsten Mullin wurden wiedergewählt.

Ausbleibende personelle Veränderungen – womöglich ein Indiz für erfolgreiche und stabile Zeiten. „Das Jahr 2014 war ruhig und ohne große Veränderungen. Aber wir konnten die Mitgliederzahl steigern und auch sportlich lief es sehr gut“, sagte Schankin. Insgesamt zählte die DLRG Uetersen zum Ende des vergangenen Jahres 1197 Mitglieder. Sportlich setzten Marc Heimann und Matthias Krause Ausrufezeichen. Bei den Weltmeisterschaften der Rettungsschwimmer in Montpellier sicherten sich die beiden Rettungssportler den Weltmeistertitel im Board Rescue Race. Sorgen machte sich Schankin wegen gesellschaftlicher Entwicklungen: „Der Zustand, dass nur jedes zweite Kind unter zehn Jahren schwimmen kann, hält an.“ Initiativen der Landesverbände hätten zu einer leichten Verbesserung geführt, doch reiche dies noch nicht aus.

49 Ausbilder sind derzeit bei der DLRG Uetersen aktiv, die im Jahr 2598 Übungsstunden für 450 Kinder, Jugendliche und Erwachsene organisierten. 36 Kinder legten die Prüfung zum Seepferdchen ab. Das Jugendschwimmabzeichen Bronze errangen 37, Silber 53 und Gold 21 Schwimmer. Im Rettungsbereich wurden 39 erfolgreiche Prüfungen vom „Junior-Retter“ bis zum Rettungsschwimmabzeichen Gold absolviert. „Die Prüfungszahlen konnten im Vergleich zum vergangenem Jahr leider nicht gehalten werden. Dies ist dem Ausfall des kleinen Beckens Ende letzten Jahres in der Jürgen-Frenzel-Schwimmhalle geschuldet“, sagte Guitan. Statt acht Wochen zog sich die Renovierung 20 Wochen hin. „Nun ist es funktionsfähig, schöner und flacher“, scherzte Schankin. Statt 1,3 Meter messe das neue Becken nur noch 1,1 Meter Tiefe. Um die Sicherheit der Schwimmer im Naturbad Oberglinde und in der Jürgen-Frenzel-Schwimmhalle zu garantieren, leisteten 32 DLRGler 2085 Wachstunden. Hinzu kamen 404 Einsatzstunden der Wachazubis – junge Rettungsschwimmer im Alter von 13 und 14 Jahren. „Es gab natürlich einige Zwischenfälle, wo der eine oder andere Schwimmer von der Badeinsel geholt werden musste, sowie Schnittwunden und Wespenstiche, die versorgt werden mussten“, erläuterte Diedrich. Bei 45  151 Besuchern im Freibad, von denen 30  536 auch wirklich ihre Bahnen im Wasser zogen, musste das DLRG-Wachpersonal in 61 Fällen leichte und in sieben schwere erste Hilfe leisten. Hinzu kam eine Rettung.

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