Disziplin, Teamgeist, Spaß

Marco Großkopf (hinten, von links) wird in die aktive Wehr wechseln. Niklas Rettkowski, Marit Anton, Justin Schöning (vorne, von links) und Anna-Lena Riez werden die Geschicke der Jugendfeuerwehr künftig in der Hand haben.
Marco Großkopf (hinten, von links) wird in die aktive Wehr wechseln. Niklas Rettkowski, Marit Anton, Justin Schöning (vorne, von links) und Anna-Lena Riez werden die Geschicke der Jugendfeuerwehr künftig in der Hand haben.

Jugendfeuerwehr Pinneberg neu aufgestellt

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03. Februar 2018, 16:00 Uhr

„Es ist nicht nur Ausbildung und Disziplin. Nein, Jugendfeuerwehr bedeutet ebenso Spaß und vor allem Teamgeist“, sagte der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Pinneberg Claus Köster in seiner Ansprache anlässlich der 54. Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr. 18 Mitglieder zählte die Jugendwehr zu diesem Zeitpunkt, darunter sechs Mädchen. Ein Mitglied jedoch wird die Jugendlichen verlassen und zu den Aktiven wechseln.

Die Jahreshauptversammlung der Jugendwehr war nicht nur durch 17 von 18 eigenen Mitgliedern gut besucht, auch zahlreiche Vertreter der aktiven Wehr sowie Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos), der zuständige Sachbearbeiter der Stadt Pinneberg, Jörg Rose, und auch Volker Tank vom Kreisjugendfeuerwehrausschuss gaben sich die Ehre. In einem waren sich die Gäste alle einig: Die Jugendfeuerwehr ist von großer Bedeutung. Köster sagte dazu: „Die Jugendfeuerwehr ist unverzichtbar. Wir werden jeden Einzelnen von Euch später in der aktiven Wehr brauchen.“ In der Jugendwehr durchlaufen die Jugendlichen zuvor die Ausbildung zum Umgang mit den schweren Geräten und Feuer.

Der Eintritt in die aktive Wehr ist mit dem Erreichen der Volljährigkeit möglich. Für den Jugendgruppenleiter des vergangenen Jahres, Marco Großkopf, ist dieser Zeitpunkt nun gekommen. „Ich war sieben Jahre Mitglied in der Jugendfeuerwehr. Vermissen werde ich ganz bestimmt die alljährlichen Zeltlager, die immer ziemlich viel Spaß gemacht haben.“ Großkopf wird direkt in die Freiwillige Feuerwehr eintreten. „Am meisten freue ich mich auf die ersten richtigen Einsätze, an denen ich teilnehmen werde“, so der 18-Jährige. Der gebürtige Pinneberger wollte von klein auf in die Feuerwehr. Der große Bruder war hierbei das Vorbild. „Als ich zwölf Jahre alt geworden bin, hat meine Mutter mich direkt angemeldet, allerdings hat sie mir nichts davon erzählt“, so Großkopf. „Die Überraschung war riesig, ich habe mich damals total gefreut.“

Den frei gewordenen Posten des Jugendgruppenleiters übernimmt in diesem Jahr Philip Mörcke, der in Abwesenheit – aber mit vorheriger Absprache – mit großer Mehrheit gewählt wurde. Justin Schöning und Niklas Rettkowski sind die neuen Gruppenführer, Marit Anton wurde erneut zur Schriftführerin, Anna-Lena Riez ebenfalls erneut zur Kassenwartin gewählt. Schöning belegte zudem den ersten Platz bei der Wahl zum „Jugendfeuerwehrmann des Jahres“. Er wurde für seine vorbildliche Dienstbeteiligung mit einer Urkunde ausgezeichnet. Den zweiten Platz belegte Marco Großkopf, den dritten Platz teilten sich Niklas Rettkowski und Matti Gröning.

Die Jugendwartin Nicole Nieber war sehr stolz auf ihre Truppe: „Der Spruch ‚112     Prozent Zukunft‘ des Landesfeuerwehrverbandes – der passt. Ihr seid die Jugendfeuerwehr, Ihr seid unsere Zukunft. Ich bin sehr stolz, dass Ihr trotz zunehmendem Schul- und schrumpfendem Zeitpensum weiterhin mit uns zusammen arbeitet.“

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