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Pinneberger Tageblatt

19. November 2017 | 02:34 Uhr

Pinneberg : Dinner in White mit Hindernissen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Wetter macht den Gästen einen Strich durch die Rechnung. Spontaner Umzug unters Dach des „Bücherwurms“ nötig.

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2015 | 10:00 Uhr

Pinneberg | Etwas geschrumpft ist das schicke Picknick in Weiß schon. Vor ein paar Jahren füllte das „Dinner in White“, die elegante Dinnerparty im Freien, fast den gesamten Drosteivorplatz. Diesmal passte die weiß gewandete Schar um wenige Gartentische unter das Vordach des „Bücherwurm“. Ein Hingucker für abendliche Spaziergänger war das ungewohnte Bild der Tafelnden gleichwohl – und zugleich ein heiter-kulinarisches Sommervergnügen für die rund 30 Teilnehmer.

Als einer der Ersten war Citymanager Dirk Matthiessen zur Stelle. Eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn der Flash-Mob-Party begutachtete er Himmel und Erde. Unten war alles in Ordnung, doch oben hingen bedrohlich dunkle Wolken.

Nach und nach gesellten sich neun Pinneberger in Weiß hinzu und gemeinsam wurde beratschlagt, wie angesichts der ungewissen Wetterlage am Besten zu verfahren sei. Einige Passanten glaubten beim Anblick des kleinen Stehkonvents bereits an eine Ärzte-Demonstration.

Aber dann schritten die zehn Frauen und Männer optimistisch zur Tat. Von nahen Parkplätzen wurden Gartenmöbel und prall gefüllte Picknickkörbe auf den Platz getragen, schlichte Klapptische verschwanden diskret unter weißen Damastdecken. Bei der Bestuhlung nahm man es mit der Farbe nicht so genau. Selbst rote Sitzpolster wurden akzeptiert. Andreas Bakula schleppte trotzdem eine Ladung weiß bezogener Kissen heran. Dann wurde aufgetischt. Zum Essen kam die Gesellschaft aber noch nicht. Ein kräftiger Schauer platzte dazwischen. Und so improvisierte die Gruppe einen Platzwechsel unter das Vordach des „Bücherwurm“. Nur Bärbel und Klaus Sturm hielten noch die Stellung, denn ihr weißer Sonnenschirm schützte sie.

Der spontane Umzug quer über den Drosteiplatz trug gewiss auch dazu bei, dass alle sich kennenlernten und sich eine richtig freundschaftliche Atmosphäre ausbreiten konnte. Denn einige Gäste waren neu dabei. Christina Bremer zum Beispiel. Sie hatte aus der Zeitung von dem Event erfahren. Detlef Bauer war von seiner Schwester auf die Fete aufmerksam geworden. Gegen 18 Uhr war es dann soweit. Mit einem gemeinsamen Trinkspruch auf den schönen Abend begann das festliche Schmausen. Carola Jürges fehlte da noch. Sie feierte an diesem Tag Geburtstag und verstärkte mit ihren Gästen als muntere Nachzüglergruppe das fünfte Pinneberger „Dinner in White“ – eine m Essen mit kleinen Hindernissen.

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