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Kreis Pinneberg : "Diese Partei ist verrückt nach Demokratie"

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Erleichterung, Begeisterung und Daumendrücken für 2017: Reaktionen der örtlichen Sozialdemokraten auf den SPD-Mitgliederentscheid

shz.de von
erstellt am 15.Dez.2013 | 09:00 Uhr

Kreis Pinneberg Nach langem Warten herrscht Gewissheit: Deutschland wird künftig von CDU und SPD regiert. Mit knapp 76 Prozent haben die SPD-Mitglieder der Beteiligung an einer Großen Koalition zugestimmt. Die Entscheidung wurde nicht nur in der Berliner Parteizentrale bejubelt. Auch im  Kreis Pinneberg herrschte Zufriedenheit. Das ergab eine Umfrage  bei Sozialdemokraten aus dem Kreis:

Ernst Dieter Rossmann, Bundestagsabgeordneter der SPD: „Ich freue mich über die hohe Wahlbeteiligung und das breite Votum der Partei. Wir werden jetzt gestärkt und mittels eines guten Koalitionsvertrages den Regierungsauftrag gemeinsam mit CDU und CSU annehmen. Wir haben uns eine andere Konstellation gewünscht, aber es gibt jetzt eine breite Basis in der SPD, auf die wir unsere Regierungsarbeit stützen können.“

Lennart Feix, Juso-Kreischef: „Diese Partei ist verrückt nach Demokratie. Ich bin sehr stolz auf die SPD. Noch erfreulicher als das Ergebnis ist die Tatsache, dass wir diesen Weg überhaupt gegangen sind. Die große Zustimmung zeigt, dass wir verantwortungsbewusst mit dem Ergebnis aus der Bundestagswahl umgegangen sind. Die Große Koalition hätte für uns nicht besser beginnen können."

Verena Fischer-Neumann, Fraktionsvorsitzende der SPD Tornesch: „Ich freue mich über dieses deutliche Votum. Es stärkt unsere Partei und vor allem unseren Regierungsauftrag.“

Beate Raudies, SPD-Landtagsabgeordnete: „Ein tolles Ergebnis für die SPD. Nicht nur die breite Zustimmung, sondern auch die hohe Wahlbeteiligung unserer Mitglieder. Die Basis hat gewürdigt, dass der Koalitionsvertrag eine starke sozialdemokratische Handschrift trägt."

Christian Zimmermann, SPD-Vorsitzender Rellingen: „Das ist auf älle Fälle ein fulminanter Start in die Große Koalition. Jetzt muss das umgesetzt werden, was im Koalitionsvertrag steht. Ob die Regierungsbeteiligung sich für die SPD gelohnt hat, wird man erst in vier Jahren sagen können.“

Angela Traboldt, SPD-Fraktionsvorsitzende in Pinneberg: „Das war ein wunderbares Beispiel dafür, dass sich Basisdemokratie lohnt. Ich freue mich über dass Ergebnis. Es ermöglicht der SPD, selbstbewusst in die Große Koalition zu gehen.“

Thomas Hölck, SPD-Kreisvorsitzender: „Das ist ein großer  Erfolg für die SPD und die Demokratie. Wir können geschlossen und  selbstbewusst in die Große Koalition gehen.   Für die Region wäre es wichtig, dass die Mietpreisbremse umgesetzt wird. Es ist  klar ersichtlich, dass der Koalitionsvertrag eine sozialdemokratische Handschrift trägt.“

Kai Vogel, SPD-Landtagsabgeordneter: „Das ist eine überzeugende Mehrheit. Ich hoffe, dass wir das umsetzen  können, was im Vertrag steht. Wesentliche Punkte, die uns wichtig sind, sind dort auf alle Fälle enthalten. Ob die Regierungsverantwortung für uns erfolgreich sein wird, richtet sich danach,  wie wir in der Regierungsverantwortung  wahrgenommen werden.“

Gerhard Manthei, SPD-Vorsitzender Schenefeld: „Das ist ein Aufschwung für die Basisdemokratie, den auch die  anderen Parteien registrieren. Zudem wird die SPD nicht mehr als Verlierer wahrgenommen.“

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