zur Navigation springen

Asyl im Kreis Pinneberg : Die Zahl der Anträge hat sich verzehnfacht

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Krisenherde in Syrien, Afghanistan oder Eritrea lassen die Zahlen massiv ansteigen und stellen auch die Gemeinden im Kreis Pinneberg vor große Herausforderungen.

Kreis Pinneberg | 175.000 Flüchtlinge werden in diesem Jahr in Deutschland erwartet. Krisenherde in Syrien, Afghanistan oder Eritrea lassen die Zahlen massiv ansteigen und stellen auch die Gemeinden im Kreis Pinneberg vor große Herausforderungen. Waren es 2012 noch 180 Asylbewerber im Kreisgebiet, stieg die Zahl bis Ende September auf 811. Im Vergleich zum Jahr 2010 – damals gab es 80 Asylanträge – haben sich die Anfragen sogar mehr als verzehnfacht.

Hinzu kommen 300 Ausreisepflichtige und gedulde Flüchtlinge sowie 1005 Menschen, die aus humanitären Gründen nach Deutschland gekommen sind. Die Aufteilung auf die Städte und Gemeinden erfolgt nach dem sogenannten „Königsteiner Schlüssel“ – einem Pro-Kopf-Schlüssel, der jedes Jahr entsprechend der Steuereinnahmen und der Bevölkerungszahl der Bundesländer berechnet wird. Die Kosten für die Unterbringung werden zu 70 Prozent vom Land und zu 30 Prozent vom Bund getragen. In den ersten beiden Monaten werden die Realkosten übernommen. Danach  die „Angemessenen Kosten“. Die Kommunen sind für Unterbringung sowie die Kosten der „Daseinsvorsorge“ wie Kindergärten, Schulen, Integrationsmaßnahmen oder Sprachkurse verantwortlich.

zur Startseite

von
erstellt am 02.Okt.2014 | 16:10 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert