Weggegrätscht - Die Kolumne : Der Platz ist eine Katastrophe

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13. Juni 2014, 11:04 Uhr

Das Geschrei ist groß. „Das ist ein Acker, der Platz ist eine Katastrophe, mit Fußball hat das nichts zu tun“, so oder so ähnlich klingen die altbekannten Aussagen der Spieler und Trainer von der Oberliga bis runter zur Kreisliga.

Im Profifußball hingegen sind solche Zitate eher Magerkost. Moderne Rasenheizung, teuerster Rollrasen aus Weidelgras und Wiesenrispe, ein Greenkeeping-Team sowie tägliche Pflege sorgen für optimale Verhältnisse. Dass allerdings auch die Kicker aus den Eliteklassen hin und wieder auf einem „Acker“ auflaufen, ist spätestens seit dem monatlich wiederkehrenden Rasen-Fiasko in der Imtech-Arena des Hamburger SV bekannt. Allerdings steht der Bundesliga-Dino in Sachen Untergrund-Problemen nicht alleine da. Kurz vorm ersten WM-Spiel zwischen den Ex-Weltmeistern Italien und England am Sonnabend in Manaus (24 Uhr) befindet sich das Geläuf in der Arena Amazonia in einem erbärmlichen Zustand. Der Spieluntergrund ist holprig, beschädigt und anstelle eines grünen Rasens finden die Akteure braune Stellen vor. Willkommen in der Kreisliga, mag manch einer denken...

Stellt sich somit nur noch die Frage, welcher Profisportler zuerst in die Fußstapfen der Amateure tritt und seinen Frust über das Geläuf freien Lauf lässt.

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