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Denkmalschutz : Die wichtigsten Fragen und Antworten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Landesamt für Denkmalpflege hat auf seiner Internetseite wichtige Fragen und Antworten rund um das Thema Denkmalschutz veröffentlicht. Eine Auswahl.

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2015 | 10:32 Uhr

Was ist ein Kulturdenkmal?
Kulturdenkmale sind Zeugnisse vergangener Zeit, deren Erhaltung wegen ihrer geschichtlichen, wissenschaftlichen, künstlerischen, städtebaulichen oder kulturlandschaftsprägenden Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt. Hierzu gehören in erster Linie Gebäude und deren ursprüngliche Innenausstattung, historische Parks und Gärten, aber auch Skulpturen, Gemälde und Grabsteine. Auch Obstgärten, Straßenpflasterungen und ganze Siedlungen können unter Schutz stehen. Die Denkmäler legen Zeugnis ab über die Eigenart Schleswig-Holsteins.

Wozu verpflichtet Denkmalschutz?
Kulturdenkmale sind in das schleswig-holsteinische Denkmalbuch einzutragen. Bauliche Veränderungen, und dazu zählen auch größere Veränderungen in der Umgebung eines Denkmals, müssen genehmigt werden. Denkmalschutz verpflichtet nicht zum Einfrieren des Zustandes und nur selten zur Rekonstruktion.

Wie pflegt man ein Kulturdenkmal?
Geeignete Handwerker und Fachbetriebe, die sich auf Gebäudesanierung spezialisiert haben, können von den zuständigen Denkmalschutzbehörden oder Handwerkskammern benannt werden. Denkmalpflege benötigt vielfach Material, das heute nicht mehr allgemein gebräuchlich ist. Kalk statt Zement, Ziegel statt Beton, Ölfarbe statt Kunstharzlacke, Dachpfannen aus Ton statt Beton. Die Baustoffe sind zwar auf dem Markt zu bekommen. Ein kundiger Handwerker ist aber wesentliche Voraussetzungen, Reparaturen denkmalgerecht ausführen zu können.

Wer kann finanziell helfen?
Unterstützend gibt es Geld von den Denkmalschutzbehörden, Städtebauförderungs- und Dorfentwicklungsmittel, Kredite und Zuschüsse von der Förderbank IBSH und teils kostenloses historisches Baumaterial, das nach Abbrüchen gesammelt wurde. thi

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