Die Wabe ist angezählt

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17. Juli 2015, 10:23 Uhr

Als Wabe-Geschäftsführer Marcel Graff im Februar seine Pläne verkündete, war das für die Politiker so, als sei wieder Weihnachten. Ein 100-Millionen-Euro Projekt im kleinen Pinneberg? Es wäre eine Imageaufwertung für eine Stadt, die viel zu oft nur mit negativen Schlagzeilen von sich reden macht. Zu schön, um wahr zu sein. Nach dem Haken fragte damals niemand. Es hätte die Stimmung auch verdorben.

Jetzt ist klar: So eben mal in wenigen Monaten ein paar Investoren zu angeln, ist nicht so einfach. Das hat Graff jetzt realisiert. Dass Stadt und Politik der Wabe einen Zahlungsaufschub gewähren, geht selbstverständlich in Ordnung. Was bleibt ihnen auch anderes übrig? Eine Alternative ist nicht in Sicht. Die Wabe ist allerdings angezählt. Hoffen wir, dass es kein K.o. wird.

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