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Pinneberger Tageblatt

17. August 2017 | 10:31 Uhr

„Die Vereine stärker einbinden“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der neue Vorsitzende Christian Stang im Interview

Christian Stang ist der neue Vorsitzende des SuS Waldenau, der aktuell etwa 1250 Mitglieder zählt. Der neue Vorstand ist jünger, Stang sieht gute Chancen, dass Projekte lange begleitet werden können. Von der Stadt Pinneberg wünsche er sich Planungssicherheit, sagt Stang im Interview.

Warum haben Sie sich entschlossen, den Vorsitz zu übernehmen?
Christian Stang: Ich bin schon seit zwölf Jahren Vereinsmitglied, seit sechs Jahren Spartenleiter der Fußballabteilung und wurde 2016 stellvertretender Vorsitzender des Gesamtvereins. Ich weiß, dass die Arbeit Spaß bringt und kein Hexenwerk ist. Deshalb bin ich gerne bereit, mich weiter zu engagieren.

Was haben Sie sich für Ihre Arbeit vorgenommen?
Ich will die bisherige Arbeit kontinuierlich weiterführen. Der Verein ist sehr solide aufgestellt. Natürlich kommen immer mal wieder neue Sparten dazu, deren Gründung mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Aber eine gewisse Grundkonstanz muss da sein. Am liebsten wäre es mir, wenn ich dieses Ziel mit dem neu gewählten Vorstand erreichen könnte. Der Altersschnitt ist dort gesunken. Deshalb sind die Voraussetzungen gut, dass wir in dieser Konstellation länger zusammenbleiben und Projekte vom Anfang bis zum Ende mit einer Mannschaft begleiten.

Was sind die größten Herausforderungen für den Verein?
Wir müssen es schaffen, mit dem klar zu kommen, was von außen an uns herangetragen wird. Wie bewältigen wir die Probleme, die durch die Ganztagsschulen für den Jugendsport entstanden sind? Wie kümmert sich die Stadt um die Sportstätten? Was müssen die Vereine selbst übernehmen? Das sind laufende Prozesse, auf die wir keinen Einfluss haben, die aber für die Vereine große Auswirkungen haben. Zudem wird es immer schwieriger, qualifizierte Übungsleiter und generell ehrenamtliche Helfer zu finden.


Haben Sie Respekt vor der neuen Aufgabe?
Auf jeden Fall. Mein Vorgänger hatte das Amt übernommen, als ich noch nicht einmal geboren war. Er hat dafür gesorgt, dass der Verein so gut dasteht und gesund ist. Deshalb trete ich in große Fußstapfen.


Was zeichnet den Verein aus?
Wir sind ein harmonischer Verein. Es wird diskutiert, aber es gibt keinen Streit. Das ist sehr viel wert.


Was wünschen Sie sich von der Stadt Pinneberg?
Planungssicherheit und Konstanz. Von uns als Verein wird erwartet, dass alles immer fristgerecht und zuverlässig funktioniert. Das muss auch die Stadt Pinneberg gewährleisten. Außerdem wünsche ich mir, dass die Vereine stärker eingebunden werden, zum Beispiel in die Erstellung des Sportentwicklungsplans.

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erstellt am 06.Apr.2017 | 16:00 Uhr

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