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Pinneberger Tageblatt

21. August 2017 | 09:06 Uhr

Die Umwelt bleibt auf der Agenda

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

KommunalpolitikCDU-Ortsverband Borstel-Hohenraden wählt neuen Vorsitzenden / Ortsentwicklung wird angegangen

Der CDU-Ortsverband Borstel-Hohenraden hat sich in diesem Jahr neu aufgestellt. Frank Schulze ist der neue Vorsitzende. Auf der Wunschliste der Partei steht ganz weit oben die Einrichtung eines Dorfgemeinschaftshauses. „Die Vereine wünschen sich das, und auch für uns ist es für Veranstaltungen eine tolle Sache“, sagt Schulze.

Das Jahr 2016 war für die Partei und die Gemeinde ereignisreich. Seit September ist Parteikollege Jürgen Rahn, der schwer erkrankt war, wieder zurück im Amt als Bürgermeister. Vertreten wurde er in den vergangenen Monaten von seiner Stellvertreterin Wiebke Dicks (SPD). „Sie ist eingesprungen und hat das super gemacht“, so Rahn.

Das passt zu der Devise, die derzeit in der Borstel-Hohenradener Kommunalpolitik gilt: „Wir reden hier miteinander statt übereinander“, sagt Rahn. Trotz politisch unterschiedlicher Ansichten würde es immer um das Wohl des Dorfes gehen. „Es nützt ja nichts, wenn man sich dieses Ehrenamt madig macht“, sagt auch Schulze. Auch Fraktionsvorsitzender Sven Jehne lobt die gute Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Fraktionen. Diese würde gut und unkompliziert funktionieren.

In den vergangenen zwölf Monaten wurde viel in der Gemeinde umgesetzt: Die Erschließung des Wohngebietes „In Dörp“ ist inzwischen abgeschlossen, die archäologischen Untersuchungen im zukünftigen Gewerbegebiet abgeschlossen. „Wir sind kurz vor dem Aufstellungsbeschluss und wenn alles gut läuft, könnten die ersten Bagger im Sommer rollen“, sagt Bürgermeister Rahn.

Ein weiteres Thema, das die Kommunalpolitik in diesem Jahr beschäftigt hat, war die Aufstellung eines Ortsentwicklungsplans. „Wir müssen für die CDU sehen, was wir daraus ablesen“, so Schulze. Alle Parteien seien sich darüber einig, dass für das Dorf ein moderates Wachstum wichtig sei.

Die Partei selber sehe sich als diejenige, die sich für Umwelt- und Naturthemen einsetzt. „Wir wollen die Grünen im Ort bleiben“, sagt Rahn. Auf der Agenda steht für das neue Jahr daher unter anderem die Suche nach einem geeigneten Platz für eine Hundefreilauffläche. Diese wurde bereits mehrfach während Ausschusssitzungen besprochen, jedoch noch kein geeigneter Standort gefunden. Des Weiteren würde Rahn gern mehr Angebote für Jugendliche schaffen.

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erstellt am 22.Dez.2016 | 16:00 Uhr

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