zur Navigation springen

Quickborn : Die Torfbahn schreibt Erfolgsgeschichte

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Zugfahrten durch das Himmelmoor: Seit Start im September 2015 wurden etwa 1000 Personen befördert. Saisonstart ist am Ostersonntag.

von
erstellt am 04.Mär.2016 | 12:15 Uhr

Quickborn | Ein leises Dahingleiten durch die idyllische Landschaft ist es nicht – eher ein rustikales Rattern: Die Torfbahn, die seit vergangenem September nach mehrjähriger Pause wieder zu Rundfahrten durch das Himmelmoor aufbricht, erfreut sich wachsender Beliebtheit. „Die Exkursionen des Fördervereins sind voll eingeschlagen“, sagte der Vorsitzende Klaus-Hermann Hensel während eines Pressegesprächs. Auch Jürgen Strötzel, Vorsitzender des Vereins Arbeitsgemeinschaft (AG) Torfbahn Himmelmoor, wusste nur Positives zu berichten: „Zum Glück hatten wir einen kompletten zweiten Zug als Reserve vorbereitet – und er kam prompt zum Einsatz“, sagte er.

Mehrfach seien wegen der großen Nachfrage zusätzliche Fahrten angeboten worden. Insgesamt wurden zwischen September und Jahresende etwa 1000 Personen durch das Moor kutschiert. „Viel mehr hätten wir nicht bewältigen können“, sagt Strötzel. Für die neue Saison kündigt er an: „Jetzt gehen wir in die Vollen.“ Die vielen positiven Reaktionen hätten den Verein Rückenwind gegeben.

Zum Saisonstart wird die Bahn am Ostersonntag und Ostermontag jeweils vier Fahrten anbieten, danach brechen die Züge bis Oktober jeweils am ersten und dritten Sonntag jedes Monats zu ihren einstündigen Fahrten auf. „Außer den regelmäßigen Fahrten werden wir auch noch zusätzliche Veranstaltungen anbieten, die wir dann gesondert ankündigen“, gab Strötzel bekannt.

Sofern es die personelle Situation zulasse, könne die Torfbahn auch von Gruppen für Sonderfahrten gebucht werden. „Wir wollen mit dem breiteren Angebot die Spitzen abfedern – und lieber mal mit einem halbleeren Zug losfahren“, erklärte Strötzel.

Förderverein Himmelmoor

Auch der Förderverein Himmelmoor bietet wieder regelmäßige Exkursionen an. „Die etwa dreistündigen Fahrten mit ausführlichen Erläuterungen waren vergangenes Jahr sehr schnell ausgebucht“, berichtet Hensel. Für diese Fahrten seien daher Anmeldungen zwingend notwendig, so der Vorsitzende weiter. Im Vordergrund stehe, Verständnis für das Moor und Rücksicht auf die Natur zu vermitteln. „Das soll kein Touristenmagnet werden, sondern ein regionales Angebot, das positiven Niederschlag beim Betreten des Moors findet“, betonte Hensel.

Sowohl der Torfbahn- als auch der Förderverein suchen weitere Mitglieder. „Wer sich für Pflege und Wartung der Dieselloks interessiert, kann sich gern bei uns melden“, sagt Stötzel. Auch potenzielle Zugführer sind willkommen. „Anwärter bekommen von uns eine ausführliche gründliche Einweisung inklusive Brandschutz“, sagt Strötzel. „Wir wollen gemeinsam die Grundlage für die Zeit nach 2020 legen, dann endet der Torfabbau“, bekräftigte Hensel.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen