zur Navigation springen

Schon 80.000 Euro umgesetzt : Die Stadt-Gutscheine sind der Verkaufshit

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

64 Unternehmen mit im Boot sind mit im Boot. Bereits 80.000 Euro sind umgesetzt worden.

Pinneberg | Erfolgsgeschichte Pinneberg-Gutschein: Seit fast einem Jahr sind die Coupons in Umlauf. Während dieser Zeit sind Gutscheine im Wert von 80  000 Euro umgesetzt worden. Das teilten gestern Susan Burmester und Claudia Patt von der Pinneberger Wirtschaftsgemeinschaft mit.

Als Ort der Pressekonferenz hätten sie sich keinen besseren Ort als den Bücherwurm aussuchen können, denn die Buchhandlung und die Textilgeschäfte Glindmeyer und Kunstmann sind die drei Verkaufsstellen für die heiß begehrten Coupons, die in mittlerweile 64 sogenannten Akzeptanzstellen eingelöst werden können, darunter Geschäfte, Restaurants und Dienstleister. Auch der A. Beig-Verlag ist mit dabei.

Die Idee hinter der Aktion ist so einfach wie effizient: Pinneberger sollen Pinneberg-Gutscheine verschenken und damit den örtlichen Handel stärken. Das Konzept geht auf: „Kunden kommen zu uns und suchen ein Geschenk. Sie kaufen ein Buch und zugleich einen Gutschein, weil sie kein Bargeld verschenken wollen“, sagt Monika Frömming vom Bücherwurm. Gutscheine gibt es im Wert von 10, 15 und 20 Euro.

„Es ist Geld, das in Pinneberg bleibt“, sagt Burmester. Patt nennt Zahlen: Zwar würden 20 Prozent der 80.000 Euro sowieso in Pinneberg ausgegeben werden, aber 80 Prozent sind on top“. „Es ist Geld, das dem Handel und der Stadtkasse zugute kommt. Somit dient es auch der Allgemeinheit und allem, was mit Steuern bezahlt wird“, führt Patt aus. Sie und Burmester wünschen sich, dass noch mehr Unternehmen mitmachen. Ziel seien 100    Akzeptanzstellen. Auch appellieren die beiden Frauen an Gastronomiebetriebe, sich zu beteili  gen. Es seien noch zu wenig.

„Wir sind in Gesprächen“, berichtet Burmester, die mit Patt in den vergangenen Wochen kräftig die Werbetrommel gerührt hat. „Wir wollen das Gutschein-Angebot auf ganz Pinneberg erweitern“, so Patt.

So zum Beispiel im Quellental. Sogar bei Sport- und Theatervereinen und im Schwimmbad, beim Baumarkt Hass+Hatje in Rellingen, auf dem Weinfest vom 29. Juni bis 2. Juli und dem Kleinkunstfestival am Wochenende können die Coupons eingelöst werden, wie Burmester betont. Sie und Platt haben sich für das Ende des Jahres ein Ziel gesetzt: „Wir wollen die 100.000-Euro-Marke knacken“, sagt Burmester.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 08.Jun.2017 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen