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Willy-Brandt-Medaille : Die SPD ehrt Ernst Dieter Rossmann

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Landesvorsitzender Ralf Stegner verleiht dem Elmshorner Politiker für dessen Verdienste die Willy-Brandt-Medaille.

shz.de von
erstellt am 14.Nov.2017 | 10:00 Uhr

Neumünster | Sie hat einen Durchmesser von 40 Zentimetern, ist aus Silber, trägt das Portrait von Willy-Brandt und wird nur sehr verdienten Sozialdemokraten verliehen: die Willy-Brandt-Medaille. Dem Elmshorner SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann wurde sie nun während des Landesparteitags der schleswig-holsteinischen SPD vom Landesvorsitzenden Ralf Stegner überreicht.

Die Medaille – benannt nach dem früheren Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt – ist die höchste Auszeichnung, welche die Partei an Mitglieder vergibt, die sich in besonderer Weise um die Sozialdemokratie verdient gemacht haben.

Sichtlich überrascht und mit großem Stolz nahm Rossmann diese besondere Ehre entgegen. „Man hatte mir zwar gesagt, ich solle noch nicht gehen. Aber von der Medaille hatte ich nichts gewusst. Ich habe mich aber sehr darüber gefreut“, sagte der Geehrte.

Der Elmshorner Rossmann trat 1971 in die SPD ein und ist seitdem in der Partei aktiv. Bis er in diesem Jahr nicht erneut kandidierte, war er 36 Jahren lang Ortsvereinsvorsitzender der Elmshorner Sozialdemokraten. 1981 wurde er im Alter von 30 Jahren erstmals in dieses Amt gewählt. „Darüber hinaus hat Ernst Dieter Rossmann als Kommunalpolitiker, als Landtagsabgeordneter, als Landtagsvizepräsident, als stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Landtag, als Bundestagsabgeordneter und als Sprecher der Landesgruppe nicht nur herausgehobene Positionen inne gehabt, sondern vor allem immer den Kontakt zu den Menschen gesucht, um sich um die Sorgen und Nöte zu kümmern“, sagte Stegner.

Thematisch lege seinem Parteifreund ein sozialdemokratisches Kernthema besonders am Herzen: die Bildung, so Stegner. Die Runderneuerung des Bafög und die Förderung der nichtakademischen Bildung beim Meister-Bafög zählten zu wichtigen Themen. Auf seine Initiative gingen aber auch die Programme zur Förderung von Jugendlichen zurück, um insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen.

Auf Druck der SPD, nicht zuletzt auch auf Rossmanns Druck, sei das Kooperationsverbot im Grundgesetz gelockert worden. Nun dürfe der Bund seit dem 1. Juli ganz konkret Bildungseinrichtungen fördern, die in finanzschwachen Kommunen liegen. Das bedeute 3,5 Milliarden Euro für die Schulsanierung in allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen.

„Dabei haben wir Ernst Dieter Rossmann als einen schätzen gelernt, der selbst mit anpackt, nicht müde wird, kritisch nachzufragen und gut vorbereitet auch in laufenden Diskussionen noch eigene Ideen entwickelt. Für diese herausragende Leistung haben wir Ernst Dieter Rossmann die Willy-Brandt-Medaille verliehen“, sagte Ralf Stegner.

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