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Hasloh : Die Sanierung der Turnhalle hat begonnen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Umfangreiche Abbrucharbeiten gehen voran.

von
erstellt am 14.Aug.2015 | 16:00 Uhr

Hasloh | Die Bauzäune vor der Halle und die Geräusche, die nach außen dringen, lassen keinen Zweifel aufkommen: In der Hasloher Turnhalle der Peter-Lunding-Schule haben die Sanierungsarbeiten begonnen.

Die Liste der auszuführenden Erneuerungen ist lang. Der Umkleidetrakt wird komplett erneuert: Fußboden, Teile der Wände, sanitäre Anlagen sowie Duschen müssen ausgetauscht werden. Um das Problem der Legionellen in den Griff zu bekommen, wird zunächst die Wasserversorgung der Halle von der des Schulgebäudes getrennt. „Dann müssen sämtliche Wasserleitungen erneuert werden“, erklärt Thomas Krohn (CDU), der Bernhard Brummund (SPD) während dessen Urlaubs als Bürgermeister vertritt. Folglich wird der Estrich aufgestemmt, um die darunter liegenden Rohre erneuern zu können.

In der Halle selbst wird die Beleuchtung erneuert und die Leuchtkraft der Lichtanlage auf 400 Lux erhöht. Des Weiteren werden die Lüftungsanlage des Umkleidetrakts und die Heizungsanlage ausgetauscht sowie die Stromverteiler erneuert. Brandmeldeanlage und die Beleuchtung der Notausgänge tun ein übriges und lassen die Gesamtsumme der Reparaturen auf 788.000 Euro anwachsen.

„Die Haushaltsmittel wurden bereits für 2014 eingestellt und dann auf 2015 übertragen“, erläutert Helge Maurer, Fachdienstleiter der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft. Dort laufen alle Fäden zusammen, denn die Projektsteuerung und -leitung liegt in Quickborner Händen.

Zwischennutzung möglich

„Nach dem Zeitplan soll die Halle Anfang 2016 fertig sein“, sagt Maurer. In der Zwischenzeit könne die Halle für den Schulsport genutzt werden, allerdings müssten die Kinder andere Räume nutzen, um sich umzuziehen, erklärt Maurer weiter. „Lediglich drei Wochen lang wird die Halle komplett gesperrt – dann, wenn die Beleuchtung erneuert wird“, sagt Maurer. Voraussichtlich geschehe dies direkt zum Schuljahresbeginn. Die Einschulung wird wie gewohnt in einem abgetrennten Abschnitt der Halle stattfinden. Bühne und Stühle dafür sind bereits aufgebaut.

„Wir gehen jetzt zunächst systematisch von Raum zu Raum, um die Verblendungen der Lüftungsrohre, Tapeten Fußboden und Türen zu entsorgen“, beschreibt Ensar Berber von der derzeit tätigen Firma für Abbruch, Rückbau und Demontage. Wann diese Arbeiten beendet sein werden, sei noch nicht absehbar. „Der Linoleum-Fußboden ist hartnäckiger als wir dachten – wir müssen ihn Stück für Stück herausbrechen“, so der Handwerker.

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