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Hunderte traten in die Pedale : Die Rekord-Radtour

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bei strahlendem Sonnenschein fielen am Sonntag in Pinneberg und Elmshorn die Startschüsse. 1000 Radler gingen bei der Tour des A. Beig-Verlags an den Start. Ein neuer Rekord.

Pinneberg/Elmshorn | Mehr als 1000 Leser haben gestern an der Fahrradtour des A. Beig-Verlags teilgenommen. Ein neuer Rekord. Mehr als 700 Leser des Pinneberger Tageblatts waren vom Haupthaus in Pinneberg gestartet – in Elmshorn traten gestern mehr als 300 Radler in die Pedale. Das gemeinsame Ziel: der Flugplatz in Heist.

„Das Wetter in Deutschland ist immer das falsche“, scherzte Paul Wehberg, Geschäftsführer des A. Beig-Verlags, der in Pinneberg persönlich den Startschuss für die Radtour des Verlags gab. Hatte es 2016 noch geregnet, strahlte die Sonne gestern mit den Radlern um die Wette. Um für die schweißtreibende Tour über fast 43 Kilometer gerüstet zu sein, konnten sich die Radler am Start mit Wasser, Bananen und Äpfeln versorgen. Die ebenfalls bereitliegenden Regenjacken fanden wenig Beachtung. „Vielleicht kann man sie ja als Sonnenschutz nutzen“, scherzte Erika Schmidt aus Rellingen.

Um Punkt 10 Uhr fiel in Pinneberg der Startschuss. Gruppenweise machten sich die mehr als 700 Radler auf die vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) ausgearbeitete Strecke in Richtung des Flughafens Heist. In Elmshorn gingen die Zweiradfreunde um 10.30    Uhr auf die Strecke.

Am Flughafen empfing die Radler erst einmal eine Versorgungsstation, an der die Wasservorräte aufgefüllt werden konnten. Musikalisch gestaltete die Farmers Road Blues Band den Zwischenstopp in Heist. Und sorgte für eine entspannte Atmosphäre beim Blick über das Flugfeld, auf dem zahlreiche Starts und Landungen verfolgt werden konnten. Als kleine Stärkung gab es Kaffee und Kuchen und auch das eine oder andere frisch gezapfte Bier.

Während die Elmshorner langsam am Flughafen eintrudelten, machten sich die in Pinneberg gestarteten Fahrer schon wieder auf den Rückweg zum A. Beig-Verlag. Dort fand die Radtour ihren Abschluss – traditionell mit Erbsensuppe. „Vielleicht nicht die erste Wahl bei dem Wetter, aber die Erbsensuppe hat einfach Tradition bei unserer Radtour“, sagte Wehberg. An der Fotowand konnten Erinnerungsbilder geschossen werden, der ADFC informierte über die anstehende Sternfahrt und sammelte Unterschriften für seine Aktion „Fünf statt 50“, um mehr Geld von der Stadt Pinneberg für Radwege zu bekommen. Zudem zeigte der Jugendkader des Einradteams Schleswig-Holstein sein Können. Das Highlight gab es zum Abschluss. An beiden Standorten wurden bei der Tombola zwei Fahrräder als Hauptpreise verlost.

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erstellt am 12.Jun.2017 | 12:30 Uhr

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