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Pinneberger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 06:38 Uhr

Die neuen Trendsportarten im VfL

vom

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Alles, was in Sachen Sport neu und angesagt ist, findet man beim VfL in der FTG - der Abteilung Fitness, Turnen und Gesundheitssport. Mit viel Begeisterung und einem Gespür für Trends finden die Trainer immer wieder neue Sportarten, die sie den überwiegend jungen VfLern anbieten können.

Seit 2011 hat die Sparte diese Trends im Bereich Fun- und Jugendsport zusammengefasst. Darunter sind Ballsportarten wie Floorball (auch Uni-Hockey), Badminton und Speed Badminton. Auf Initiative einer Übungsleiterin hat sich 2009 eine Rope-Skipping-Gruppe gebildet. Derzeit sind es sieben Mädchen zwischen elf und 14 Jahren, die zu aktueller Popmusik Springseilspringen.

Die Einrad-Fahrer sind gemeinsam mit den Jongleuren am längsten dabei. Seit 1994 besteht diese Gruppe beim VfL, die für alle schwindelfreien Einradfans seit 2006 auch Hocheinräder (2,40 Meter!) bereithält. Auch Freerunning-Begeisterte kommen beim VfL auf ihre Kosten.


Ein Hallenparcours aus Trampolin und Kästen

Allerdings laufen und springen die Sportler nicht über Mauern auf öffentlichen Plätzen, sondern üben ihre Salti und Sprünge auf einem Parcours aus Kästen und Mini-Trampolins in der Turnhalle der Theodor-Heuss-Schule. Das jüngste "Kind" im Trendsportbereich heißt Slackline. Seit 2012 treffen sich etwa 20 Slackliner, um auf den 25 bis 30 Millimeter breiten Gurtbändern zu balancieren. Statt draußen zwischen Bäumen, werden die Bänder in der Turnhalle zwischen die Reckstangen gespannt. Der Vorteil: Man kann eine weiche Matte drunter legen.

Seit Mai leitet Erik Krebs (Foto) die FTG. Er hat den Vorsitz für die Abteilung von Dieter Fischer übernommen, der nach 28 Jahren aus dem Amt geschieden ist. Krebs ist seit vielen Jahren im VfL aktiv und seit vier Jahren Mitglied des Vorstands.

Für den Fun- und Jugendsport hat er bereits eine neue Entdeckung im Gepäck: Headis heißt der Trendsport, der an einer Tischtennisplatte gespielt wird, aber ansonsten wenig mit dem bekannten Ping-Pong gemein hat. Der Ball hat die Größe eines Volleyballs und besteht aus weichem Schaumstoff. Anstelle von Schlägern wird er mit dem Kopf gespielt - "Kopfballtischtennis" also. "Wir bekommen demnächst eine Schulung von den Entwicklern von Headis", erklärt Krebs, der den Sport beim Hamburger Marathon entdeckt und ausprobiert hat.

Und was hat sich der neue Vorsitzende der FTG noch für die Zukunft vorgenommen?

Krebs: "Zu allererst mal wollen wir die Mitgliederzahlen halten. Dafür werden wir verstärkt Öffentlichkeitsarbeit machen und zwar da, wo sie ankommt. Das heißt, wir treten gezielt an Schülerzeitungen heran. Das machen wir zusammen mit unserem Pressewart." Die FTG ist die älteste und die größte Abteilung des VfL.

1800 Mitglieder nutzen die vielfältigen Angebote aus den Bereichen Fitness, Turnen und Gesundheitssport.

Etwa 50 Trainingsleiter decken die große Auswahl an Kursen ab. Die Turner und Sportakrobaten sind dort genauso zuhause wie die Seniorenfreizeiten und der allgemeine Erwachsenensport.

Es gibt Turn- und Tanzangebote für die Kleinen und Kleinsten und speziellen Gesundheits- und Fitnesssport für die Großen und Älteren. Eine Riesensache also - diese FTG.

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