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Pinneberger Tageblatt

23. Juni 2017 | 19:07 Uhr

Richtfest : Die neue Sicherheitszentrale

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Feierstunde am Neubau der Kooperativen Regionalleitstelle in Elmshorn, die nicht nur für den Kreis Pinneberg zuständig ist.

Kreis Pinneberg | Für Landrat Oliver Stolz lässt sich die Bedeutung des Gebäudes gar nicht hoch genug ansiedeln: „Mehrere 100.000 Menschen werden von hier aus geschützt. Es geht um die Sicherheit der Menschen in unser Region.“ Stolz war gestern einer der Redner beim Richtfest der Kooperativen Regionalleitstelle (KRLS) in Elmshorn. Sie ist die zentrale Einrichtung für die Notrufannahme, Alarmierung und Koordinierung von Rettungskräften für die Kreise Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen, sowie polizeilich zusätzlich für die Kreise Pinneberg und Segeberg. Im Klartext: Hier landet, wer 112 oder 110 wählt.

Die Kooperation bezieht sich dabei nicht nur auf verschiedene Kreise. Denn in der KRLS sind sowohl die Leitstelle der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehren, des Katastrophenschutzes als auch die der Polizei untergebracht. Der Neubau in direkter Nachbarschaft zum Elmshorner Krankenhaus soll 2018 in Betrieb gehen und ersetzt die bisherige Leitstelle, die sich derzeit noch ebenfalls in dem selben Areal befindet.

Baustart für die neue KRLS war im August 2015. Die Vorarbeiten waren bis Mitte Dezember 2015 abgeschlossen. Ab Februar 2016 erfolgten dann auf dem Gelände Tiefgründungsarbeiten. Im Mai 2016 begann der Hochbau. Das Projekt kostet inklusive Technik 22 Millionen Euro.

Architekt Dirk Landwehr blickte bei seiner Rede immer mit einem Funken Stolz auf die Fassade hinter sich: „ Es ist ein Dienstgebäude, das zugleich funktional und ästhetisch ist. Es ist schön, dass so etwas in Zeiten, in denen oftmals nur das Sparen im Vordergrund steht, noch möglich ist.“ Emotional war ebenfalls der Redebeitrag von Ole Korff (SPD), dem stellvertretenden Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Sicherheit und Ordnung des Kreises Pinneberg. Er erinnerte an den ehemaligen Vorsitzenden dieses Ausschusses, Helmuth Kruse (Grüne), der das Projekt der Kooperativen Regionalleitstelle West in den vergangenen Jahren immer wieder mit Leidenschaft vorangetrieben hatte: „Seine Worte fehlen hier heute und sein Tod hat auch sonst eine große Lücke hinterlassen“, sagte Korff sichtlich bewegt. Kruse war Anfang April im Alter von 68 Jahren gestorben.

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erstellt am 20.Mai.2017 | 16:00 Uhr

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