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Mittsommerparty in Pinneberg : Die Musiker spielen für den guten Zweck

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Feierwillige trotzen dem schlechten Wetter. Organisationsteam will Veranstaltung kommendes Jahr wiederholen.

shz.de von
erstellt am 28.Jun.2016 | 15:45 Uhr

Pinneberg | Als Roland Prakken von der Band „Kleine Freiheit“ seinen Song „In Pinneberg geht was“ anstimmte, fanden die Mittsommerfestorganisatoren Thomas Thile, seine Frau Silke, Bettina Manos und Peter Kausch die Zeit, selbst einige Minuten auf den Holkzbänken zu verweilen und der Musik zu lauschen. „Die letzten Wochen waren richtig, richtig anstrengend“, sagte Thomas Thiele, der die Idee zur Veranstaltung hatte und ergänzte: „Die letzte Woche hat dann alles getoppt.“

Fünf Tage vor der Feier auf dem Drosteiplatz erreichte das Organisationsteam die Hiobsbotschaft: Der Tontechniker hatte kurzfristig abgesagt. Ersatz musste her. Zudem sagte eine Band ab. „Wir haben echt rotiert“, sagte Manos. Stephan Weise von STW Music sprang ein. „Er hat sofort zugesagt und eine Telefonkette gestartet“, berichtete Manos. Das Musikerduo „Hornsi und Nina“ sagte spontan zu. „Wir waren gerade auf unserem Campingplatz angekommen und wollten eigentlich ausspannen“, berichtete Hornsi am Sonnabend vor dem Auftritt. Dennoch sagten beide zu. „Schließlich ging es auch um den guten Zweck und da wollten wir helfen“, sagte Nina und ihr Musikerkollege ergänzte: „Wir haben noch schnell den Rasen geschnitten, alles wieder eingeladen und sind nach Pinneberg gedüst.“ Vor der Drostei begeisterten sie die Besucher mit Schlagern, Rockmusik und Evergreens.

„So ist das manchmal im Leben. Wenn etwas schlechtes passiert, öffnet sich eine andere Tür und was dahinter steckt, ist dann manchmal besser als das, was eigentlich geplant war“, sagte Manos. Der aus Syrien stammende Zauberer Elias eröffnete das Programm. Danach tragen „Kleine Freiheit“ und „Wyld Paradise“ auf. „Es war schade, dass wegen des Wetters zum Start so wenige Besucher da waren, aber zum Glück kamen sie, als die Schauer nachließen“, sagte Thiele. Die Kinder tobten auf der Hüpfburg oder ließen ihrer Kreativität an einem Auto freien lauf, das sie mit Fingerfarben neu gestalteten. „Wir hoffen, dass trotz der geringen Besucherzahl einiges für die Wohngruppe Rittersporn der Großstadtmission gespendet wurde“, sagte Manos. In den kommenden Tagen soll abgerechnet werden, so dass die Spendensumme dann feststeht. Unabhängig davon kündigte Thiele bereits an: „Wir werden es im kommenden Jahr wieder machen. Dann richtig geplant.“ Manos erläuterte: „Wir haben einige Fehler im Vorfeld gemacht, aber viel daraus gelernt. Diese Erfahrungen wollen wir natürlich nutzen.“ Auch die Verwaltung soll aktiv eingebunden werden, um Differenzen wie in diesem Jahr zu vermeiden. „Wir sind froh, wie wir am Ende doch unterstützt wurden, damit wir die Veranstaltung auf dem Drosteiplatz doch noch durchziehen konnten“, bedankte sich Thiele.

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