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Pinneberger Tageblatt

17. Oktober 2017 | 08:30 Uhr

Die Landjugend setzt sich ein

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Neugründung Innerhalb von einem halben Jahr von 16 auf 50 Mitglieder gewachsen / Zum Start einen Kassenstand von 5000 Euro

„Hier ist echt der Bedarf und der Wunsch nach einer Landjugend“, ist Mats-Lukas Matthiesen, Vorsitzender der Landjugend Borstel-Hohenraden überzeugt. Als er zusammen mit seinen Vorstandskollegen die Landjugend Elmshorn im Juli übernahm (unsere Zeitung berichtete), die seitdem in Borstel-Hohenraden beheimatet ist, hatte diese 16 Mitglieder. Aktuell sind es etwa 50 Aktive. „Und die Tendenz ist steigend“, sagt Matthiesen.

Damit dies so bleibt, wollen sich die Jugendlichen zeigen und präsent sein. „Wenn wir nichts machen, passiert nichts, es kommt niemand dazu und es kommt nichts in die Kasse für unsere Aktivitäten“, erläutert Matthiesen.


Unternehmen leisten Starthilfe


Zum Start konnten die Jugendlichen auf einen Kassenstand von 5000 Euro setzen. Zudem gab es von Hermann Meyer und Hübner Gartenbau „Starthilfe“. Sechs Fördermitglieder haben die Jugendlichen mittlerweile gewonnen und zahlreiche Sponsoren.

Die Freiwillige Feuerwehr Borstel-Hohenraden stiftete zwei Pavillons, HG Technik Borstel-Hohenraden finanzierte die Landjugendflagge und zusammen mit den Firmen Krönag aus Bokel und dem Landmaschinenhändler Meifort aus Dägeling bei Itzehoe wurden 2000 Plastikbecher produziert. „Diese wollen wir auf unseren Feiern für einen Euro pro Stück verkaufen“, sagt Matthiesen. Geplant seien derzeit ein Dörferabend sowie eine Scheunenfete, an denen jeder teilnehmen kann. Dennoch sei die Landjugend keineswegs eine reine Partygruppe.

„Wir haben mit dem Image zu kämpfen und wollen davon weg“, sagt Matthiesen. So nahmen die Jugendlichen bereits am Erntedankumzug in Waldenau-Datum teil – mit einem selbstgestalteten Anhänger. Bei der Seniorenweihnachtsfeier in Borstel-Hohenraden kümmerten sich die Jugendlichen um das Catering, was die Ortsgruppe des Deutsche Rote Kreuzes (DRK) bis zu ihrer Auflösung übernommen hatte. „Wir werden uns auch an der Aktion Sauberes Dorf beteiligen und Müll sammeln“, sagt der Vorsitzende. Auch bei anderen Veranstaltungen würden die jungen Leute anpacken.

„Wir sind breit aufgestellt“, berichtet Matthiesen. Die Mitglieder kommen aus Kummerfeld, Prisdorf, Ellerhoop, Ellerbek, Waldanau, Klein-Nordende, Halstenbek, Rellingen, Pinneberg, Haseldorf und eben Borstel-Hohenraden. „Uns ist kein Weg zu weit“, sagt Matthiesen lachend. Einzig in und um Quickborn fehle die Präsenz. „Wir hoffen, dass wir das bald ändern werden“, so der Vorsitzende. Aus dem vorhandenen Vereinsvermögen hat die Landjugend für die Mitglieder T-Shirts und Pullover angeschafft und die Hälfte der Kosten übernommen. „Wir haben noch einiges vor, müssen aber noch in die Aufgaben reinwachsen“, versichert Matthiesen.
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www.laju-boho.de



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