Sportfreunde Pinneberg : Die Krise ist abgehakt

Bernd Röding hatte sich im August zum Ziel gesetzt,  die Sportfreunde Pinneberg zu retten.
Bernd Röding hatte sich im August zum Ziel gesetzt, die Sportfreunde Pinneberg zu retten.

Die Finanzmisere scheint behoben: Der Vorsitzende Bernd Röding hat wieder Zugriff auf die Konten.

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16. November 2013, 19:15 Uhr

Eine schwarze Kasse. Der Rücktritt des Vorstands. Die Selbstanzeige beim Finanzamt. Ende Juni stürzten die Sportfreunde Pinneberg in eine tiefe Krise. Jetzt, knapp fünf Monate später, hat sich der Stadtteilverein daraus befreit. Bernd Röding, seit August Vereinsboss an der Müssentwiete, kann durchatmen.

Rückblick: Nachdem im Sommer bekannt geworden war, dass Ex-Finanzvorstand Dieter Staben nicht alle Einnahmen aus dem Gastro-Bereich beim Finanzamt angezeigt hatte, war sogar befürchtet worden, den „Sportis“ könne der Status des Vereins aberkannt werden. Das hätte das Aus bedeutet. Ein Damoklesschwert, das laut Röding jetzt nicht mehr über dem Stadtteilclub schwebt. „Wir haben alle Unterlagen vom Finanzamt Itzehoe zurück“, sagt er. Beanstandungen habe es keine gegeben. Die Finanzen des Vereins seien in Ordnung. „Somit kommen wir auch wieder an unsere Konten heran.“ Derzeit würden die Mitgliederdaten auf den neuesten Stand gebracht. Es gebe diesbezüglich einiges zu bereinigen. „Wir sind auf einem guten Weg.“

Bernd Röding, ein selbstständiger Experte für Vereinsrecht, hatte sich im August als Retter zur Verfügung gestellt. Zuvor war Vereinschefin Petra Springer nach Auseinandersetzungen mit Staben zurückgetreten. Röding setzt Schwerpunkte im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Dieter Staben, der sich im August öffentlich für sein Fehlverhalten entschuldigt hatte, ist laut Röding Vereinsmitglied geblieben. Staben übernehme jedoch keine Aufgaben mehr für den Verein.

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