Kreis Pinneberg : Die Kliniken investieren 500.000 Euro

Die Kliniken investieren in ihre Standorte.
Die Kliniken investieren in ihre Standorte.

Wedel wird Zentrum für Lungenheilkunde, Innere Medizin und Geriatrie. Urologie und Wirbelsäulenmedizin in Pinneberg und Elmshorn.

shz.de von
03. Juli 2015, 12:15 Uhr

Kreis Pinneberg | Das Regio-Klinikum in Wedel soll eine Spezialklinik für Lungenheilkunde, Innere Medizin und Geriatrie werden. In Elmshorn und Pinneberg wollen die Regio-Kliniken ebenfalls neue medizinische Schwerpunkte setzen. Das Tochterunternehmen des Sana-Konzerns will dafür eine halbe Million Euro investieren.

Das Unternehmen reagiert damit nach eigenen Aussagen auf steigende Patientenzahlen und zunehmend komplexere Krankheitsbilder. Die Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin im Regio-Klinikum Wedel boome. Sie war im vergangenen Jahr gegründet worden. Mittlerweile seien dort mehr als 500 Patienten behandelt worden.

Positiv habe sich auch die Geriatrie entwickelt, die Anfang 2014 von Elmshorn nach Wedel gezogen war. Seitdem habe das Klinik-Team dort 1000 Patienten behandelt. Wegen der steigenden Patientenzahlen bauen die Regio-Kliniken die Kapazitäten am Standort aus. Im April seien vier zusätzliche Intensivplätze in Betrieb genommen worden. 2015 sei die Zahl der Betten in der Geriatrie von 41 auf 64 gestiegen. Bis 2017 sollen weitere Betten hinzukommen. Auch die tagesklinische Betreuung in der Geriatrie wird ausgebaut.

„Die erfreuliche Entwicklung stellt uns vor die Herausforderung sowohl räumlich als auch in der Medizin und der Pflege zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. Daher führen wir Gespräche über die Ausgestaltung neuer medizinischer Schwerpunkte in unseren drei Krankenhäusern“, sagte die Vorsitzende der Regio-Kliniken-Geschäfts- führung, Angela Bartels. Nach den Vorstellungen der Geschäftsführung soll das Wedeler Krankenhaus zu einer Akutklinik ausgebaut werden, die auf die Behandlung pneumologischer, internistischer und geriatrischer Patienten spezialisiert ist. Die beiden Kliniken für Urologie und Wirbelsäulenchirurgie sollen künftig jeweils an einem der beiden anderen Standorte in Elmshorn und Pinneberg untergebracht werden. Bartels kündigte an, mit dem Umzug nach Elmshorn und Pinneberg weitere medizinische Schwerpunkte und Zentren zu bilden. „Wir wollen die Schnittstellen sowohl zu unseren gynäkologischen als auch zu unseren onkologischen und unfallchirurgischen Angeboten an den beiden Standorten nutzen.“

Welche der beiden Fachabteilungen mit ihren zusammen etwa 60 Mitarbeitern in welche Klinik zieht, stehe noch nicht fest. „Wir wollen noch in diesem Jahr Entscheidungen treffen.“

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