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Die Ladenkassen brummen : Die Innenstadt-Händler in Pinneberg sind mit dem Weihnachtsgeschäft zufrieden

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Witterung hat dem Einzelhandel vor Weihnachten in die Karten gespielt. Wärmeeinbruch und Schneemangel haben dem Geschäft scheinbar genützt.

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erstellt am 05.Jan.2016 | 00:32 Uhr

Pinneberg | Mit einem Traumwinter hatte die Witterung um die Festtage im vergangenen Jahr herzlich wenig zu tun. Doch dem Weihnachtsgeschäft haben Wärmeeinbruch und Schneemangel offenbar sogar eher genützt als geschadet. Die Händler in der Pinneberger Innenstadt zeigen sich mit den Umsätzen jedenfalls zufrieden.

„Wir verzeichnen ein Plus von etwa sechs Prozent im Vergleich zu 2014“, sagt Tim Glindmeyer, Geschäftsführer eines Modehauses an der Dingstätte. Der Anstieg sei direkt dem Wetter geschuldet – 2014 habe es in der Adventszeit zwei Wochen am Stück geregnet. „Diesmal“, so Glindmeyer, „waren die Bedingungen deutlich besser.“ Auch „zwischen den Jahren“, also in der Zeit von den Weihnachtsfeiertagen bis zum Jahreswechsel, habe der Boom angehalten – die Tage seien insbesondere von der Einlösung von Gutscheinen geprägt gewesen.

Auch in der Buchhandlung Bücherwurm, Dingstätte 24, ist die Stimmung bestens. „Wie in den vergangenen Jahren haben wir auch diesmal wieder sehr vom Weihnachtsdorf profitiert“, sagt Buchhändlerin Monika Frömming. Dadurch und wegen des warmen, aber trockenen Wetters hätten zahlreiche Menschen aus dem Pinneberger Umland das Geschäft besucht. Der Renner sei diesmal der Roman „Das Alte Land“ der Husumer Autorin Dörte Hansen gewesen. „Außerdem alles über Helmut Schmidt, über den ja mehrere Biografien erschienen sind“, sagt Frömming.

Das Weihnachtsdorf hält auch Kaufmann Jörg Meyer für ein äußerst „belebendes Mittel“, wie er sagt. Sein Mitte 2014 an der Friedrich-Ebert-Straße eröffneter Edeka-Markt habe davon erneut profitiert. Dass die Bilanz dennoch „deutlich besser“ als im Vorjahr ausfällt, hat allerdings einen anderen Grund. „Die Baustelle vor der Haustür ist endlich weg“, so Meyer. An der Saarlandstraße in Pinneberg, an der sich der zweite Meyer-Markt befindet, sei die Resonanz ebenso gut gewesen.

Ein gemischtes Bild zeichnet indes Hermann Kunstmann vom gleichnamigen Modehaus, Dingstätte 36-40. „Mit dem Weihnachtsgeschäft bin ich sehr zufrieden, mit dem Wintergeschäft allerdings infolge der Witterung nicht unbedingt“, sagt er. Deswegen freue er sich über den Kälteeinbruch in den vergangenen Tagen, der das Geschäft mit Winterkleidung nun ankurbeln soll. Insgesamt spricht Kunstmann von einem normalen Dezember, auf einem guten Niveau – „ähnlich wie im Jahr zuvor.“

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