zur Navigation springen

Hemdingen : Die Grundschule weitet das Betreuungangebot aus

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Einrichtung bietet seit den Sommerferien die Betreuung von 6.30 Uhr bis 17 Uhr an.

Hemdingen | Die betreute Grundschule „Mauseloch“ der Hemdinger Grundschule passt sich immer weiter der wachsenden Nachfrage nach Betreuung außerhalb der Unterrichtszeit an. Die Einrichtung bietet seit den Sommerferien die Betreuung von 6.30 Uhr bis 17 Uhr an.

Und nicht nur das: Ab sofort können die Kinder die ersten fünf Tage in den Frühjahrs- sowie den Herbstferien das „Mauseloch“ besuchen – ebenfalls von 6.30 Uhr bis 17 Uhr. Genauso lang wissen erwerbstätige Eltern ihre Kinder während der ersten beiden Wochen der Sommerferien in guten Händen.

Vier betreuende Angestellte und eine Übungsleiterin kümmern sich inzwischen um den Nachwuchs. Die Vorstandsmitglieder des Vereins trafen sich vorgestern in den Räumen des „Mauselochs“ im Gemeindezentrum, um weitere Verbesserungen des Betreuungsangebots zu besprechen.

Als Mitglied des Schulausschusses der zugehörigen Gemeinden ist Kerstin Schenk-Thießen aus Bilsen dabei. Der Schulausschussvorsitzende Reimer Offermann, Bürgermeister in Heede, hatte vor einem Jahr die Bitte geäußert, es möge ein Mitglied des Schulausschusses im Vorstand des „Mauselochs“ vertreten sein.

Ideen für die Ferien gesucht

Die Bilsener Gemeindevertreterin Schenk-Thießen (CDU): „Ich hatte noch zeitliche Kapazitäten frei.“ Prompt wurde sie zur Vorsitzenden gewählt. Zum neuen Konzept gehören auch die festen Zeiten für die Hausaufgabenbetreuung von 13 bis 15 Uhr. Dafür steht seit kurzem ein Klassenraum im Schulgebäude zur Verfügung. Die Auslagerung aus den „Mauseloch“-Räumen verschafft den Kindern Ruhe bei den Hausaufgaben. Für diejenigen, die während der Ferien ganztägig ihre Zeit im „Mauseloch“ verbringen, fehlt jedoch noch ein abwechslungsreiches Programm. „Vielleicht Ausflüge verschiedener Art“, schlug Meier vor. Jetzt werden erst einmal Ideen gesammelt und auf ihre praktische Umsetzung geprüft.

Das Angebot des „Mauselochs“ wird gut angenommen, die Tendenz der Besucher ist steigend, stellte der Vorstand während der Beratungen fest. Finanziert wird die Einrichtung aus den Elternbeiträgen und durch finanzielle Zuwendung der beteiligten Trägergemeinden Langeln, Hemdingen, Bilsen und Heede sowie des Landes.

„Es begann vor 18 Jahren als Elterninitiative mit sechs Kindern und sechs Eltern“, so Übungsleiterin Corinna Meier, Mitbegründerin der erfolgreichen Einrichtung. „Heute sind wir ein Verein und betreuen insgesamt 45 Kinder“, sagte sie. 18 davon sitzen täglich in der geräumigen hellen Küche und können, auch das ist seit den Sommerferien neu, zwischen drei verschiedenen Mahlzeiten wählen. Davor gab es nur eine.

Wie entstand der Name „Mauseloch“? „Wir fingen damals in einem winzigen Raum an, klein wie ein Loch“, so Meier, die ihre Schützlinge Mäuse nannte und den Namen „Mauseloch“ erfand. Heute stehen den Kindern drei Räume zur Verfügung, zusätzlich noch das Klassenzimmer, in dem die Hausaufgaben erledigt werden.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 05.Nov.2014 | 14:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen