Hasloh : Die Gemeinde begrüßt das neue Jahr

Für die Kinder der Gemeinde hatten die Mitglieder der Jugendwehr Stockbrot vorbereitet.
Für die Kinder der Gemeinde hatten die Mitglieder der Jugendwehr Stockbrot vorbereitet.

Der Empfang der Gemeinde hat erstmals im Freien stattgefunden.

shz.de von
20. Januar 2015, 16:00 Uhr

Hasloh | „Haben Sie so etwas schon einmal erlebt?“, fragte Haslohs Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) die Gäste beim Neujahrsempfang seiner Gemeinde. Für dieses Jahr hatten sich die Organisatorinnen Beate Haines und Astrid Schacht etwas Besonderes einfallen lassen: Es ging nach draußen.

Auf dem Schulhof der Peter-Lunding-Schule präsentierten sich die Vereine der Gemeinde wie der Naturschutzbund, der TuS Hasloh oder die Freiwillige Feuerwehr. Hinzu kamen der Schulverein oder die Villa Kunterbunt. Auch der Musikzug der Feuerwehr Hasloh spielte vor dem Schulgebäude und wurde immer wieder mit warmen Getränken versorgt.

„Es gibt viele Neujahrsempfänge, aber sicherlich wenige, die draußen stattfinden“, sagte Brummund in seiner Neujahrsrede und ergänzte nach einer kurzen Pause: „Zumindest in Deutschland.“ Die Gemeinde habe sich bewusst für den Schulhof entschieden. Die Veranstaltung sollte raus aus geschlossenen Hallen. „Wir hoffen mit der Verlegung nach draußen mehr junge Eltern und Kinder anzusprechen“, so das Gemeindeoberhaupt. Insgesamt sei er mit dem Jahr 2014 zufrieden gewesen. Mit 18 Mädchen und 14 Jungen habe Hasloh eine überdurchschnittlich hohe Geburtenrate verzeichnet. Die Grundstücke in der „Neuen Mitte“ seien alle verkauft worden. „Dadurch konnten wir einen Bevölkerungsrückgang verhindern, der alle Einrichtungen unserer Gemeinde getroffen hätte“, so Brummund.

Für 2015 hat sich die Gemeinde einige Themen auf die Fahnen geschrieben: Vorbeugung vor möglichen Verkehrsproblemen durch den A7-Ausbau, den Beginn der zweiten Bauphase in der „Neuen Mitte“, die 125-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr und die Neuregelung der Gebührensatzung.

Ingrid Hofmann (von links), Marianne Gratzkowski und Gudrun Rosinski wurden für ihre Seniorenarbeit mit den „Dienstagsdamen“ als „Gruppe des Jahres“ ausgezeichnet. (Foto: Fröhlig)
Ingrid Hofmann (von links), Marianne Gratzkowski und Gudrun Rosinski wurden für ihre Seniorenarbeit mit den „Dienstagsdamen“ als „Gruppe des Jahres“ ausgezeichnet. (Foto: Fröhlig)
 

„Wir haben in der letzten Woche die Bescheide für die Anwohner der Kieler Straße versendet und festgestellt, dass es im Detail noch viel Klärungsbedarf gibt“, bilanzierte Brummund. In den politischen Gremien solle daher darüber nachgedacht werden, ob Kosten für die Infrastruktur nicht auf alle Einwohner umgelegt werden sollten.

Ein weiteres Thema, das die Gemeinde beschäftigen wird, sei die Unterbringung von Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten. „Die Hilfsbereitschaft in Hasloh ist groß, aber was uns derzeit fehlt, sind die Wohnungen“, rief Brummund Immobilienbesitzer auf, leere Wohnungen und Häuser an die Gemeinde zu vermieten.

Traditionell zeichneten das Gemeindeoberhaupt und Jochen Haines (SPD) als Schul-, Sport- und Kulturausschussvorsitzender den Bürger und die Gruppe des Jahres 2014 aus. „Wir haben viele Vorschläge erhalten und uns im Ausschuss erneut für eine Einzelperson und eine Gruppe entschieden“, so Haines.

Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) ehrte Manfred Heitmann als  „Bürger des Jahres“. (Foto: Fröhlig)
Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) ehrte Manfred Heitmann als „Bürger des Jahres“. (Foto: Fröhlig)
 

Manfred Heitmann, seit 30 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hasloh, Umweltbeauftragter der Gemeinde sowie Verwalter und Gestalter des historischen Rellinger Friedhofs, wurde als „Bürger des Jahres 2014“ geehrt.

Die „Dienstagsdamen“ unter anderem mit Sieglinde Brederius, Marianne Gratzkowski, Ingrid Hofmann, Marion Jendretzky und Gudrun Rosinski, die seit 1979 Seniorennachmittage gestalten, wurde als „Gruppe des Jahres 2014“ geehrt.

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