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Barmstedt : Die Gartenbaubetriebe präsentieren sich während der Landesgartenschau

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 19.Mär.2016 | 15:00 Uhr

Barmstedt | Der Frühling steht vor der Tür. Für die Gartenbaubetriebe bedeutet das Hochsaison. Der Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB) hat gestern auf dem Hof Hachmann in Barmstedt den Startschuss in die aktuelle Saison gegeben und die Pläne der Betriebe für die Landesgartenschau (LSG) in Eutin präsentiert.

Die LSG beginnt am 28. April. Der BdB wird sich vier Schwerpunktthemen widmen. Die Baumschule Hachmann hat für einen Rhododendrenhain auf etwa 200 Quadratmetern 90 Pflanzen zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Europas Nummer Eins in der Rhododendrenzucht. „Wir wollen zeigen, dass die Pflanze mehr ist als Sichtschutz und Friedhofsgrün. In Sachen Duft und Blütenvielfalt hat sich einiges getan“, sagte Baumschuler Holger Hachmann.

Im Eutiner Schlossgarten gibt es zudem eine Fläche von etwa 400 Quadratmetern. Dort stehen Obstbäume. „Vom 60-Zentimeter-Busch bis zum 180-Zentimeter-Hochstamm zeigen wir die Breite des Obstbaum-Sortiments“, sagte Lars Alves, Fachausschussvorsitzender Obstgehölze im BdB. Besonders im Trend seien Zwerg-Obstpflanzen und Formgehölze. Zudem erlebe Wildobst ein Comeback. Ziel sei es, den Besuchern der LSG auch Wissen zur Pflege der Pflanzen zu vermitteln, sagte Alves.

Mehr als 2000 Rosen gepflanzt

Auch Rosen aus dem Kreis Pinneberg gib es zu sehen. Vier Betriebe aus der Region haben Pflanzen für die Schau geliefert. In der Stadtbucht, im Seeuferpark und im Eingangsbereich des LGS-Geländes wurden zahlreiche Rosen gesetzt. Allein in der Stadtbucht sind es etwa 2000. Ein wichtiges Zukunftsthema des BdB sind Klimabäume. Für sie gibt es eine 1000-Quadratmeter-Fläche, den Klimawandelhain. Unter Klimabäumen versteht der BdB Pflanzen, die besonders stressresistent sind. Sie vertragen Hitzeperioden und Trockenphasen, aber auch extreme Niederschläge. Sie vertragen zudem Emmissionen und Platzmangel in Städten. Der BdB untersucht derzeit mit zahlreichen Partnern, welche Bäume die Unternehmen neu in ihr Sortiment aufnehmen sollten. Das Projekt wird von der EU gefördert.

„Gartenschauen sollen Lust auf Grün machen. Sie sind zudem wichtige Werbung für unsere Branche“, sagte Frank Schoppa, BdB-Geschäftsführer. BdB-Pressesprecherin Martina Schneekloth ergänzte: „Wir werben auch für die Regionalität unserer Produkte.“ Das LSG-Gelände ist 27 Hektar groß. Es wird 1500 Veranstaltungen geben. Die Organisatoren rechnen mit etwa 600.000 Besuchern bis zum Ende der Schau am 3. Oktober.

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