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Grundschule Rübekamp in Pinneberg : Die Fassaden und die Klassenräume sind fertig geworden

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Nach fünf Jahren ist jetzt auch der zweite beendet worden. Die Fenster sind ausgetauscht worden, Notausgänge wurden geschaffen.

Pinneberg | Als 2010 mit der Sanierung der Rübekampschule begonnen wurde, rechnete wohl niemand damit, dass die Bauarbeiten so lange dauern würden. Doch wegen der finanziellen Schieflage der Stadt kam es zu Verzögerungen – darum wurden die Maßnahmen in zwei Bauabschnitte unterteilt. Nach fünf Jahren ist jetzt auch der zweite beendet worden. Die Fassaden und fünf Klassenräume strahlen in neuem Glanz. Die Fenster sind ausgetauscht worden, Notausgänge wurden geschaffen.

„Als ich in den Sommerferien hier vorbeigeschaut habe, hätte ich nicht gedacht, dass es fertig werden würde“, sagte gestern Inga-Maria Schlupp, kommissarische Leiterin der Grundschule Rübekamp, die mitten in Pinneberg am Rübekamp liegt.

Es sei alles eingehalten worden, wie abgesprochen. „Wir sind zufrieden“, sagte sie. Zwar seien noch die ein oder anderen Außenarbeiten nach den Ferien vorgenommen worden, aber: „Sie haben den Unterricht nicht gestört“, sagte sie. Sabine Laß, Architektin beim KSP, lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Hamburger Architektenbüro Röhr.

Das hört Silkata Sahin-Adu, Leiterin des Kommunalen Servicebetriebs der Stadt Pinneberg (KSP), nur allzu gern. „Vom Timing hat es geklappt. Es war eine stramme Zeitplanung“, sagte sie.

Stadt hat die unterrichtsfreie Zeit genutzt

Während der Sommerferien hat die Stadt die unterrichtsfreie Zeit genutzt, die Schulen auf Vordermann zu bringen. Bis 2018 investiert die Stadt 34,5 Millionen Euro in ihre Schulen. 20 Millionen Euro sind bereits geflossen: Für den Neubau vom Schulzentrum Nord, die Aula an der Theodor-Heuss-Schule, die Jahn-Sporthalle und ein Haus auf dem wie ein Campus angelegten GuGs-Gelände.

In die Rübekamp-Grundschule sind bislang 350.0000 Euro investiert worden. Damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. „Als Nächstes sind die Außenanlagen dran“, berichtet Sahin-Adu. Hierfür werden noch einmal 550.000 Euro fällig. Die Gesamtmaßnahme soll in mehrere Bauabschnitte unterteilt werden: Anlage des Bolz- und Spielbereichs, des Schulgartens, der Spielflächen, des Schulhofbereichs und des Betriebshofes.
Außerdem soll das Lehrerzimmer erweitert werden, weil das Kollegium immer größer wird.

„Zum festen Kollegium kommen Schultrainer, Schulsozialarbeiter und bald auch Schulassistenten“, berichtete Schlupp. Außerdem fehle eine Mensa, denn die Schule, die 230 Jungen und Mädchen besuchen, sei auch eine Offene Ganztagsschule und ein Förderzentrum für Deutsch als Zweitsprache. „Für Baumaßnahmen wurden jetzt 40.000 Euro Planungskosten freigegeben. Es gibt noch viel zu tun“, sagte Fachbereichsleiterin Traudchen Perrefort.

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erstellt am 23.Sep.2015 | 10:00 Uhr

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