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Pinneberger Tageblatt

23. August 2017 | 01:02 Uhr

Borstel-Hohenraden : Die Eisbahn für alle

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Gemeinde lockt bald mit einem kostenlosen Wintervergnügen – jedenfalls wenn das Wetter mitspielt

Was lange währt, wird endlich gut. In Borstel-Hohenraden wird es in diesem Jahr die ersehnte Eisbahn geben. Auf dem Gelände hinter der Feuerwehr an der Quickborner Straße, auf dem auch die Skateranlage gebaut wurde, entsteht im Winter eine Eisfläche. Das bestätigte Bürgermeister Jürgen Rahn (CDU) im Gespräch mit unserer Zeitung.

Der Bauausschuss beriet vergangene Woche über das Projekt. Wichtig war den Gemeindevertretern, die Umsetzung des Projekts möglichst kostenneutral zu gestalten. „Das ist uns geglückt. Ein Landwirt wird uns die entsprechend notwendige Folie zur Verfügung stellen“, erklärt Rahn. So soll das Areal in den kommenden Wochen hergerichtet werden. Notwendig wird sein, den Boden zu glätten. Zudem müssen noch versicherungsrechtliche Fragen geklärt werden. „Ich bin jedoch sehr optimistisch, dass wir das Projekt umgsetzt bekommen“, ergänzt der Bürgermeister.

Sobald der erste Frost Einzug hält, soll dann das Wasser eingelassen werden. Mit der Feuerwehr wird verhandelt, ob ein Scheinwerfer zur Verfügung gestellt wird, damit die Fläche auch in den Abendstunden weiter genutzt werden kann. Ob es rund um die Eisbahn in der Adventszeit weitere Veranstaltungen geben wird, konnte Rahn noch nicht abschließend beantworten. „Aber ich denke, dass wir mit unserem Dorffest gezeigt haben, was wir hier auf die Beine stellen können.“ Die Folie, auf der die Eisfläche entstehen wird, soll etwa zwei bis drei Jahre halten. Rahn gibt jedoch auch zu bedenken, dass die Fläche an der Quickborner Straße ohnehin grundlegend überplant werden soll. Bis dahin kann es jedoch noch ein wenig dauern. „Die Finanzlage der Gemeinde lässt derzeit nicht viel zu“, so Rahn.

Jetzt hofft man in Borstel-Hohenraden aber zunächst darauf, dass ein milder Winter die Planungen für die Eisbahn nicht durchkreuzt.

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erstellt am 20.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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