zur Navigation springen

Erleichterung in Pinneberg : Die DLRG ist jetzt schuldenfrei

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Pinneberger Lebensretter tilgen Kredit für Vereinsheim und -gelände in Höhe von 60.000 Euro. Keine Einsparungen beim Schwimmbad.

von
erstellt am 17.Mär.2016 | 10:00 Uhr

Pinneberg | Applaus brandete im Vereinsheim der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Pinneberg auf als Schatzmeisterin Pia Schaller verkündete: „Seit dem 1. Februar sind wir schuldenfrei.“ Im Januar war die zehnjährige Festzinsbindung für die Finanzierung des Vereinsgeländes ausgelaufen. „Wir haben im Vorstand intensiv diskutiert, was wir tun sollen. Da es für Tagesgeld kaum Zinsen gibt, haben wir entschieden, das Darlehen komplett abzulösen“, erläuterte Schaller. 60.806 Euro zahlte der Verein, dem das Gelände und das Gebäude am Hafen nun komplett gehören.

„Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, dass wir Geld brauchen“, gab Nils Warnecke trotz der guten Nachricht das Motto für das aktuelle Jahr aus. Die DLRG wolle präsenter werden, um neben Mitgliedern auch neue Sponsoren zu gewinnen. „Wir brauchen adäquate Einsatzfahrzeuge“, sagte Warnecke. Der aktuell im Einsatz befindliche VW T4 Bus sei bereits 24 Jahre alt. „Da wird irgendwann ein neuer fällig.“ Kosten: Zwischen 35.000 bis 40.000 Euro.

Die 60 Ausbilder des Vereins waren im vergangenen Jahr 2267 Stunden für die Rettungsschwimmer- und Erste-Hilfe-Ausbildung im Einsatz. „Die Zahlen bei den Rettungsschwimmern sind konstant. Bei den Erste-Hilfe-Kursen haben wir bereits jetzt den Stand von 2014 überschritten“, sagte der technische Leiter Oliver Quak. Dies hänge vor allem damit zusammen, dass die Ausbildung der DLRG seit diesem Jahr die Zulassung durch die Berufsgenossenschaft und die Unfallkassen erhalten habe. Als aktivste Ausbilder zeichnete er Yvonne Becker (127,25 Stunden), Dino Kröger (105,50 Stunden) und Saskia Hagemann (95,75 Stunden) aus.

„Wir haben den Wachdienst im Hallenbad wieder auf stabile Füße gestellt“, sagte Jan Otte, stellvertretender Leiter Technik. Die Anzahl der Wachgänger sei von sieben auf 17 gestiegen. Die Anzahl der Stunden vor Ort verdoppelte sich von 272,5 auf 550 Stunden. Besonders aktiv waren Mario Passini (95 Stunden), Marie Lenz (72 Stunden) und Jonas Sorgenfrei (65 Stunden). „Wir haben in diesem Jahr 14    Mitglieder weniger“, sagte Schaller. Die Mitgliederzahl sank von 1097 auf 1983. „Der Rückgang in diesem Verhältnis ist das, was wir in den letzten Jahren beobachtet haben“, sagte Schaller.

Der Vorsitzende Roland Wiebicke und der DLRG-Kreisvorsitzende Gerd Dittrich ehrten Arno Nicolaisen, Betriebsleiter des Pinneberger Hallenbads, der in diesem Jahr in den Ruhestand geht, mit der „Ehrenurkunde des Landesverbands Schleswig-Holstein“ und bedankten sich damit für die gute Zusammenarbeit. Den Abend der guten Nachrichten komplettierte der stellvertretende Bürgermeister Herbert Hoffmann (SPD): „Sie wissen alle, wie es um den Haushalt der Stadt steht. Erfreulicherweise darf ich Ihnen mitteilen, dass niemand das Wort Schwimmbad bei den Einsparungen in den Mund genommen hat.“

Die DLRG Pinneberg ehrt in diesem Jahr Lars Dorendorf, Holger Duhn, Jörg Fürst, Harm Kähler, Werner Kohl, Andreas Lessig, Knut Menger, Ralf Otto, Carsten-Oliver Quak, Olaf Thiel, Claudia Feldgen, Anja Kirijenko und Heidi Rauchfuß für 40-jährige Mitgliedschaft. 25 Jahre Mitglied sind Gerhard Behn, Dino Kröger, Rene Lindermeyer, Inge Giwakowski, Sabrina Lindermeyer und Gabriele Otte. Für zehn Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Lukas Bostelmann-Arp, Klaas Faltin, Fabian Gbandi, Lars Gundlach, Olaf Hinrichs, Niclas Krüger, Julian Lange, Moritz Lehmann, Lucas Rocholl, Ann-Kathrin Brehmer, Kim, Sabine und Jenna Christofzik, Katharina Krichnick, Hannelore Krüger, Carina Müller-Witt, Kaya Nemitz, Hoang Hai Nguyen und Julia Marianna Piotrowska ausgezeichnet.
zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen