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„Comedy & Arts“ : Die City in Pinneberg wurde zur großen Showbühne

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Kleinkunstfestival „Comedy & Arts“ gastierte in Pinneberg: Zwölf internationale Straßenkünstler spielten in der Innenstadt.

shz.de von
erstellt am 06.Jun.2016 | 12:30 Uhr

Pinneberg | Zwei Spielorte, zwölf Künstler und mehrere tausend Zuschauer an zwei Tagen: Das Kleinkunstfestival „Comedy & Arts“ wurde auch bei seiner 14. Auflage zum Publikumsrenner. Befürchtungen des Veranstalters Stadtmarketing und Citymanagement Pinneberg, das hochsommerliche Wetter werde die Menschen eher in die Freibäder sowie an Nord- und Ostsee locken, waren unbegründet. Bereits zum Startschuss am Sonnabendmittag bevölkerten Hunderte den Drostei- und Lindenplatz. Und auch gestern wurde die Innenstadt trotz Temperaturen nahe der 30-Grad-Celsius-Marke zur großen Showbühne.

„Wir wollen den Pinnebergern die Vielfalt der Straßenkunst zeigen“, sagte Projektleiter Niels Janneck von der Hamburger Agentur BWP Festival und Event. Etwa 50 Künstler aus der ganzen Welt hatten sich für einen Auftritt in der Kreisstadt beworben. Janneck: „Wir suchen meistens welche aus, die noch nie dabei waren.“ Dieses Mal gehörten der Engländer Andy Snatch sowie Mauranga aus Spanien dazu. Straßenkünstler aus Deutschland, Argentinien, Chile und Frankreich komplettierten das Feld der Protagonisten.

Die Veranstaltung war minutiös geplant. Jeder Künstler durfte nach einer festen Reihenfolge an einer der Spielstätten eine halbe Stunde lang auftreten. Direkt danach ging es weiter zum anderen Platz. Vor der Drostei unterhielt Improvisationskünstler und Moderator Sir Julian die Besucher mit Sprüchen, Späßen und kleinen Kunststücken. Dabei waren so manche Passanten nicht immer vor ihm sicher. „Das sind meine Eltern“, scherzte Sir Julian, als ein älteres Ehepaar an ihm vorbeiging, ohne auf seine Ansprache zu reagieren. „Na ja, mein Vater ist nicht so richtig von mir begeistert“, rief er ihnen hinterher und hatte die Lacher auf seiner Seite.

Theater, Zirkus, Musik, Magie, Pantomime, Jonglage und Akrobatik: Die Bandbreite war riesig und abwechslungsreich. Mr. Tartuffo etwa erwies sich nicht nur als äußerst geschickt im Jonglieren von Keulen und Tellern, sondern schwang sich auch mithilfe von drei Zuschauern, die sein etwa fünf Meter hohes Einrad mit Seilen festhielten, in luftige Höhen. Bei Piky Potus, einem argentinischen Artisten, durfte ein Zuschauer die Jonglierkeulen anzünden, und der französische Akrobat Mr. Spark verteilte an die Kinder geheimnisvolle Papierkügelchen.

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