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Pinneberger Tageblatt

20. November 2017 | 16:36 Uhr

Die City auf einen Blick

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Stadtmarketingverein hebt Branchenatlas aus der Taufe / Auch Leerstände erfasst

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Wo ist der nächste Friseur zu finden? Wie komme ich in der City an ein neues Oberhemd? Gibt es Parkplätze? Fragen, die ein neuer Branchenatlas des Pinneberger Stadtmarketings beantwortet. Der ist ab sofort im Internet (www.innenstadt-pinneberg.de) einzusehen – und soll künftig ständig erweitert werden.

Spannend: Auch die Lage auf dem Immobilienmarkt findet ihren Niederschlag in dem Atlas. So sind Leerstände in Teilbereichen der Innenstadt erfasst worden. Mit einem Mausklick können potenzielle Mieter Exposees abrufen – und so zur Verfügung stehende Verkaufsflächen und Kontaktdaten der Hausbesitzer einsehen.

Auch Institutionen wie die Rheuma Liga und die Wirtschaftsgemeinschaft sowie öffentliche Einrichtungen wie die Stadtbücherei werden in dem Atlas aufgeführt. Aktuell sind etwa 180 Einzelkontakte erfasst. Eine Arbeitsgruppe hatte die Vorarbeit geleistet. Der Rücklauf der Daten sei zügig erfolgt, so City-Manager Dirk Matthiessen.

Bei der Umsetzung des Online-Portals vertraute Matthiessen auf die Erfahrungen der Firma SMP Media, die sich weit über den Auftrag hinaus mit einem Teilsponsoring engagierte. Mit deren Hilfe wurde ein schematisches Abbild der Pinneberger Innenstadt entwickelt und ein vollständiges Verzeichnis aller verfügbaren Branchen- und Angebotsinformationen
zwischen der Elmshorner- und der Bahnhofstraße recherchiert und dargestellt.

„Insbesondere die umfangreiche Kooperationsbereitschaft der Grundstückseigentümer und Verwalter bei der Darstellung von Vermietungsangeboten macht uns sicher, auf dem richtigen Weg zu sein“, so Matthiessen weiter.

Auch Holger Gieseler, Vorsitzender der Wirtschaftsgemeinschaft, ist angetan. „Pinneberg präsentiert einen virtuellen Einkaufsführer, der dem Handel gut tun wird.“ Auch der Kommunalpolitiker Werner Mende (FDP), der sich im Stadtmarketingverein engagiert, äußert sich hochzufrieden: „Es ist beeindruckend, die Angebotstiefe unserer Innenstadt in dieser Gesamtansicht bestätigt zu bekommen.“ Selbstverständlich würden die Detailangaben des Branchenatlas permanent verfeinert, so Matthiessen. Er erhoffe sich eine Signalwirkung an große Konzerne, deren Expansionsbereitschaft die Stadt bisher noch nicht habe erreichen können. „Unser Atlas verrät viel über den örtlichen Angebotsmix, über attraktive Innenstadtlagen und sich ergänzende Nachbarschaften – das wird der Kundenbindung dienen, neue Zielgruppen ansprechen und Investoren neugierig machen“, so Matthiessen.

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