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Die Cello-„Prinzessin“ zu Gast beim Prinzen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Konzert im Haseldorfer Rinderstall: Sol Gabetta (32) spielt Werke von Beethoven, Mendelssohn Bartholdy und Chopin

von
erstellt am 25.Feb.2014 | 16:31 Uhr

Sie ist eine atemberaubende Schönheit. Sol Gabetta, Tochter französisch-russischer Eltern (Andrés Gabetta und Irène Timacheff), am 16. September 1981 im argentinischen Córdoba geboren, verzaubert mit ihrem Charisma, ihrer Lebenslust, ihrer fantastischen Tongebung und Musikalität auf ihrem Cello die Menschheit.

Kosmopolitisch wie sie ist – in sechs Sprachen weiß sich die virtuose Musikerin zu verständigen – behauptet sich Gabetta seit nunmehr zehn Jahren auf dem Solisten-Olymp. Das Ausnahmetalent, das 2004 den renommierten „Crédit Suisse Young Artists-Award“ gewann und sich fortan über einen vollen Terminkalender freuen konnte, hält am Donnerstag, 10. Juli, ab 20 Uhr im Rinderstall von Haseldorf Hof – gemeinsam mit ihrem Duo-Partner Bertrand Chamayou am Klavier. Als Gast von Udo Prinz von Schoenaich-Carolath-Schilden. Das passt. Eine anmutige „Prinzessin“, der die Musikwelt zu Füßen liegt, und ein weltgewandter Gastgeber, der sich in diesem Jahr über sechs SHMF-Konzerte freuen kann. Gabetta wird an diesem Abend kein Risiko eingehen: Die 32-Jährige hat Werke von Beethoven, Mendelssohn Bartholdy und Chopin im Gepäck.

Dabei liebt das blonde Energiebündel das Risiko: Auf ihrem Guadagnini Cello von 1759 taucht sie beseelt immer wieder mit Verve und Lust in die frühe Moderne mit Kompositionen von Elgar, Saint-Saëns, Barber und Bloch ein. Voller Wärme und Melancholie, übermütig und expressiv.

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