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Schild-Aufreger in Halstenbek : Die CDU macht Druck am Siebentunnel

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Antrag Halstenbeks Christdemokraten wollen im Bauausschuss für Rückkehr der Radler auf gemeinsamen Fuß- und Radweg kämpfen

von
erstellt am 14.Nov.2017 | 12:00 Uhr

Halstenbek | Nach großen Bedenken der Sozialdemokraten geht jetzt auch die Halstenbeker CDU-Fraktion in die Offensive: Für die Sitzung des Bauausschusses am Dienstag, 21. November, ab 19 Uhr im Rathaus an der Gustavstraße wollen die Christdemokraten dafür sorgen, dass „Fahrrad-Fahrer wieder auf den gemeinsamen Fuß- und Radweg zurück können“.

Wortführer und Fraktionschef Andreas Pauli ist sich mit seinen Parteifreunden sicher: Kompromisse soll es nicht mehr geben. Nicht anders lässt sich sein klarer Antrag an das Fachgremium interpretieren: „Die Verwaltung wird beauftragt, durch die Straßenverkehrsbehörde abklären zu lassen, wie die Fahrräder, was sich Jahrzehnte bewährt hat, wieder auf den gemeinsamen Fuß- und Radweg zurück können. Falls mit der Straßenverkehrsbehörde keine Einigung erreicht werden kann, wird die Verwaltung beauftragt, einen unabhängigen Sachverständigen zu konsultieren und nach Auswegen aus der unhaltbaren Situation suchen zu lassen.“

 

Die vergangenen Wochen haben laut Pauli gezeigt, dass die „gegenwärtige Situation im Siebentunnel nicht nur vom Bürger nicht akzeptiert wird, sondern dass sie auch realitätsfern und gefährlich ist. Nach ausführlicher Diskussion im letzten Bauausschuss und beim Stammtisch der CDU haben zahlreiche Bürger ihre Bedenken geäußert“.

Pauli fasst zusammen: „Das allgemeine Fazit ist einmal, dass die Radfahrer auf dem Fuß- und Radweg besser aufgehoben sind als auf der Straße, auch wenn sie dort den Fußgängern Vorrang gewähren müssen. Zum anderen macht eine Regelung, die von 90 Prozent der Bürger nicht akzeptiert und befolgt wird, keinen Sinn. Politik soll für und nicht gegen den Bürger sein.“

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