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Schulsanierung in Pinneberg : Die CDU fordert einen Projektleiter

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Mit mehr Manpower zu sanierten Schulen. Grünes Licht für die Planung 2015.

Pinneberg | Die Pinneberger Schulsanierung soll endlich in Schwung kommen: Deswegen fordert die CDU-Fraktion für die Koordinierung von Brandschutzmaßnahmen und der energetischen Sanierung in den Schulgebäuden einen Architekten als Projektleiter.

Diesen Vorschlag machte Natalina Boenigk (CDU) am Mittwoch. Der Schulausschuss als auch der Ausschuss für Umwelt tagten an diesem Abend in gemeinsamer Sitzung, um den aktuellen Schulgebäudesanierungsplan auf den Weg zu bringen. Während der Sitzung wurde eines deutlich: „2014 haben wir zu optimistisch geplant“, sagte Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos). Das, was jetzt in dem aktuellen Schulgebäudesanierungsplan stehe, passe zu den Ressourcen.

Im Personalbereich hat sich etwas getan: So ist die vakante Stelle des technischen Abteilungsleiters beim Kommunalen Servicebetrieb der Stadt (KSP) wieder besetzt worden. Peter Schubert heißt der neue Mann, der am 1. März seinen Dienst angetreten hat. Eine weitere Stelle im Bereich Controlling soll im Herbst besetzt werden und ebenfalls die Schulbausanierung voranbringen.

Zwar brachten die Politiker am Mittwoch den Schulgebäudesanierungsplan für 2015 auf den Weg, doch forderten sie mehr Transparenz: An die Verwaltung geht der Auftrag, im zweiten Quartal eine Fortschreibung der Schulbausanierung für 2016 und die folgenden Jahre aufzustellen. Außerdem soll ein aktueller Projektplan mit konkreten Zeitangaben erstellt werden.

„Die Zahlen haben keine Verlässlichkeit“

„Je tiefer ich in die Thematik gehe, um so verzweifelter werde ich“, sagte Kai Vogel (SPD) während der Debatte. Er wunderte sich darüber, dass für Fenster 60.000 Euro im Jahr 2014 veranschlagt worden sind, jetzt seien es 70.000 Euro. Es könnten wohl kaum mehr Fenster geworden sein. Sein Fazit: „Die Zahlen haben keine Verlässlichkeit“.

„Was kann im KSP geleistet werden?“, wollte Boenigk wissen und beantwortete ihre Frage eben mit dem Vorschlag, eine befristete Stelle einzurichten. Unterstützung gab es von Manfred Stache (Die Grünen und Unabhängigen). Mit ihrem Vorschlag, noch mehr Maßnahmen in den Plan für 2015 einzustellen, konnten die Grünen sich indes nicht durchsetzen.

Über eine mögliche befristete Stelle wurde am Mittwoch nicht abgestimmt. Das müssen der Finanzausschuss und die Ratsversammlung entscheiden. Torsten Hauwetter (CDU) legte gestern nach: So sollen in den Wirtschaftsplan 2015 entsprechende Mittel eingestellt werden. Die Stelle wäre auf drei Jahre befristet. Bürgermeisterin Steinberg war sich schon im Ausschuss sicher: Kiel würde es genehmigen.

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erstellt am 20.Mär.2015 | 15:15 Uhr

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