Runder Geburtstag in Pinneberg : Die Ballettschule: 40 Jahre auf Spitzfüßen

Arbeiten am Programm: Anika Geigenberger (v. l.), Inhaberin der Ballettschule Geigenberger, „Dornröschen“ Sophia Hinrichsen und Ballettpädagogin Lena Lang.
Arbeiten am Programm: Anika Geigenberger (v. l.), Inhaberin der Ballettschule Geigenberger, „Dornröschen“ Sophia Hinrichsen und Ballettpädagogin Lena Lang.

Institution Geigenberger feiert runden Geburtstag.

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24. Juni 2015, 17:30 Uhr

Pinneberg | Seit 40 Jahren bietet die Ballettschule Geigenberger kleinen und großen Tänzerinnen Training und ordentlich Muskelkater – und Spaß. Das wird nun gebührend gefeiert. Mit einem Rückblick auf die großen Auftritte der Schule, darunter Geschichten wie „Die kleine Hexe“ und Ballettklassiker wie „Der Nussknacker“. Den Anfang haben die Kleinsten bereits mit dem Rosenwalzer aus „Dornröschen“ beim Rosengartenjubiläum im Baumschulmuseum gemacht. Weiter geht’s am Sonnabend, 27. Juni, beim Fest im Rosengarten. Ab 10 Uhr bekommt dort „Dornröschen“ Gesellschaft von „Cinderella“.

„Wir haben zum Teil die alten Choreografien übernommen, uns aber auch etwas neues überlegt“, erklärt die Inhaberin Anika Geigenberger. Sie führt die Schule, die 1975 von ihrer Schwiegermutter Maria Geigenberger gegründet wurde, seit zwei Jahren.

Lange Zeit war es ruhig, doch mit dem Generationswechsel kam neues Leben: „Ich habe eine Website und Flyer erstellt. Innerhalb der zwei Jahre haben wir uns verdoppelt, der Unterricht boomt“, freut sich Geigenberger, die selbst lange Ballett getanzt und unter anderem Marketing studiert hat. Mit den drei Ballettpädagoginnen Lena Lang, Dorothee Cordes und Romina Hutfilter arbeitet sie seit Ostern an den Auftritten zum Jubiläum: Im Rosengarten werden knapp 50 Tänzerinnen im Alter von sechs bis 18 Jahren auf der Bühne stehen.

Der Kindertag im September setzt da nochmal eins oben drauf: Mehr als 130 Kinder und Erwachsene präsentieren dort eine Zeitreise durch die 40-jährige Geschichte der Ballettschule mit einem 60-minütigen Programm. Auch eine große Aufführung ist für nächstes Jahr geplant. „Wir haben super Solistinnen, die so einen Auftritt gut machen können“, erläutert Geigenberger. Zu den Solistinnen, die natürlich auf Spitze tanzen, gehören auch „Dornröschen“ Sophia Hinrichsen (14), die mit sieben Jahren anfing, und „Cinderella“ Jennifer Wolf (17), die vom Kunstturnen zum Ballett wechselte. „Wir freuen uns auf unseren Auftritt“, sind sich die beiden einig. Doch Geigenberger macht auch jeder Neuzugang froh: „Gerade bei den 14-Jährigen haben wir momentan ganz viele Anfänger.“ Ballett ist in.

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