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Pinneberger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 20:19 Uhr

Tornesch : DHL nimmt den Betrieb auf

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bis zu 13.000 Sendungen können pro Tag bearbeitet werden. Zustellbasis erfüllt Funktion eines „kleinen Paketzentrums“.

von
erstellt am 28.Aug.2014 | 16:00 Uhr

Tornesch | Als eine der letzten Firmen hat gestern um kurz nach 8 Uhr das Logistikunternehmen DHL den Betrieb im Tornescher Businesspark aufgenommen. Der Bürgermeister der Stadt, Roland Krügel (CDU), gab den symbolischen Startschuss. Seitdem werden bis zu 13 000 Paketsendungen pro Tag in der mehr als 4200 Quadratmeter großen Halle an der Lise-Meitner-Allee abgefertigt und in die Städte Tornesch, Uetersen, Pinneberg, Elmshorn und Quickborn sowie in die Ortschaften Rellingen, Halstenbek, Bönningstedt und Ellerau im Kreis Segeberg versandt. Ab Dienstag, 9. September, soll laut dem Niederlassungsleiter der Deutschen Post in Kiel, Matthias Korehnke, auch Wedel von Tornesch aus beliefert werden.

Krügel sprach gestern von einem „besonderen Tag“ für die Stadt und Harald Schroers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Pinneberg, dankte DHL für die Entscheidung, ihre mechanisierte Zustellbasis in Tornesch zu errichten. Das schaffe schließlich Arbeitsplätze in der Region – und das „nicht nur für Akademiker, sondern auch für alle anderen“, sagte Schroers, dem beim Betreten der Halle nicht verborgen geblieben war, dass mittels eines riesigen Banners an der Lise-Meitner-Allee um neue Paketzusteller geworben wird. Besonders für das bevorstehenden Vorweihnachtsgeschäft werden laut Korehnke neue Mitarbeiter für den Standort gesucht, an dem derzeit knapp 100 Personen beschäftigt sind.

Die mechanisierte Zustellbasis in Tornesch verfügt über 34 Zustell- sowie acht Lkw-Tore, sodass zeitgleich 30 Wagen mit Paketsendungen beladen werden können. Da im Schichtdienst gearbeitet werde, würden täglich 60 DHL-Transporter vom Standort aus in die Kommunen fahren. Der Clou an der Einrichtung: „Die eingebaute Verteilanlage ordnet die Sendungen automatisch der richtigen Zustelltour zu“, erläuterte Unternehmenssprecher Martin Grundler. „Dieser Arbeitsschritt erfolgt in den herkömmlichen Zustellbasen noch manuell“, fügte er an. Durch die beschleunigte automatische Sortierung könnten Pakete nun früher als bisher verladen und den Kunden zugestellt werden. Darüber hinaus erfülle die Zustellbasis auch die Funktion eines „kleinen Paketzentrums“. Somit könnten die Sendungen direkt – ohne Umweg über das Paketzentrum in Neumünster – in die Region geliefert und von dort aus verteilt werden, ergänzte Grundler.

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