Fußball-Camp : DFB-Fußball-Abzeichen in Hasloh: Kleine Dribbler mit großen Idolen

Das Gruppenbild mit den strahlenden Teilnehmern am Fußball-Camp mit ihren Trainern darf nicht fehlen.
Das Gruppenbild mit den strahlenden Teilnehmern am Fußball-Camp mit ihren Trainern darf nicht fehlen.

47 Nachwuchskicker des TuS Hasloh absolvierten DFB-Fußball-Abzeichen. Ein Wochenende im Zeichen des runden Leders.

shz.de von
20. August 2018, 16:00 Uhr

Hasloh | Dribbelkünstler, Kurzpass-Ass, Flankengeber, Elfer- und Kopfballkönig, so hießen die fünf Stationen, die die Nachwuchskicker des Turn- und Sportvereins Hasloh (TuS) während ihres Fußball-Camps am Wochenende für die Erlangung des DFB-Abzeichens absolvieren mussten. 47 kleine Ronaldos, Hummels, Messis und Buffons im Alter von drei bis elf Jahren aus den verschiedenen TuS-Mannschaften rannten, dribbelten, kickten über die zwei Rasenplätze der Hasloher Sportanlage.

Lange Tradition

Bunte Hütchen in verschiedenen Formen, neonfarbene Leibchen, ein Meer von Wasserflaschen und unzählige Fußbälle bildeten die Kulisse für das sportliche Treiben der begeisterten kleinen Kicker. Das Fußball-Camp des TuS, das jedes Jahr am letzten Ferienwochenende stattfindet, hat mittlerweile eine lange Tradition. „Es muss 1996 oder 1997 gewesen sein“, erinnerte sich Mario Da Silva Sousa. Gemeinsam mit Ex-HSV-Profi Peter „Chita“ Hidien hat er das Camp damals ins Leben gerufen. „Wir haben überlegt, wie wir die Kinder für den Fußball begeistern können. Da lag die Idee eines Camps mit einem Ex-Profi nah, zumal, weil wir einen in Hasloh hatten“, erzählte Da Silva Sousa. „Das Camp wurde sofort super angenommen. Und es ist schön, dass es immer noch weitergeht“, so der Mitbegründer.

Die Mauer steht wie bei den Großen, und auch die angespannte Mimik stimmt.
Natascha Thölen
Die Mauer steht wie bei den Großen, und auch die angespannte Mimik stimmt.
 

Da Silva Sousa ist selbst immer noch aktiv dabei, um dem Nachwuchs die Tricks auf dem Rasen zu verraten. Kein Wunder, seine gesamte Familie ist fußballfanatisch. Drei seiner Kinder, Lina, Leandro und Jan-Niklas, bilden zusammen das neue Trainerteam der G-Mannschaft. Viele der Fünf- und Sechsjährigen haben bereits vorher im Schnupperkurs von Nele Broers zum ersten Mal gegen das Leder getreten. Broers führt die Kleinsten auf spielerische und liebevolle Art an den Fußballsport heran. Sie selbst spielt seit 15 Jahren und trainiert mit der A-Jugend. „Zum Aufwärmen spielen wir meistens Ticken. Dann gibt es Schussübungen. Schießen ist für die Kleinen das Größte, deshalb machen wir das auch auf die großen Tore“, berichtete die Trainerin. Zum Abschluss der wöchentlichen Schnupperstunde, spielen bei Klein gegen Groß die Kinder gegen ihre Eltern. „Dabei zeigen sie stolz, was sie schon gelernt haben“, so Broers.

Einen Höhepunkt während des Camps erlebten die 20 Kicker der E- und F-Mannschaft. Sie durften am Freitagabend, dem vierten Spieltag der Kreisliga 8, beim Spiel der 1. Herren des TuS gegen den SSV Rantzau mit einlaufen. Besonders stolz war der Nachwuchs auf ihren Trainer Torben Handke, der altersbedingt gerade aus der A-Jugend in die Tabellenführer-Mannschaft aufgestiegen ist. Zum Trainerteam der Jahrgänge 2009 und 2010 gehören außer Handke Bjarne Brummund und Ronny
Krafft.

Zur Freude der TuS-Trainer sowie Spartenleiter Stefan Rathjen nahmen zum ersten Mal auch Kinder vom SV Rugenbergen am Hasloher Camp teil. Die D-Mannschaft vom TuS mit ihren Trainern Christian Matuch und Lutz Patzer hat sich erst kürzlich zu einer Spielgemeinschaft (SG) Rugenbergen-Hasloh zusammengeschlossen. Damit spielen ab sofort zehn Hasloher und zehn Bönningstedter Junioren in einem Team. Verstärkung bei den Trainern gibt es durch Marco Förster und Ahmed El-Wakil aus der Nachbargemeinde.

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