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Schützenfest : Der Wilde Westen fängt in Halstenbek an

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Tausende besuchten das Volksfest in der Baumschulgemeinde - zeitweise mussten die Sicherheitskräfte die Reißleine ziehen.

Die ersten drei Tage des Halstenbeker Volks- und Schützenfestes sind für den Veranstalter super gelaufen. Mehrere tausend Kinder, Jugendliche und Erwachsene vergnügten sich im Festzelt, auf dem Platz mit seinen Fahrgeschäften und Buden und bei Umzügen durch den Ort. Gut frequentiert waren ebenso die verschiedenen Schießstände im Vereinshaus. Traditionell begann die Sause am Freitag mit den von Musikgruppen begleiteten Fackel- und Laternenumzügen. Währenddessen trafen im Zelt die ersten Disco-Fans ein. „Heute lassen wir die Sau raus“, hatten sich einige vorgenommen, was später bis weit nach Mitternacht umgesetzt wurde.

Als positiv erwiesen hat sich die neue Programmgestaltung am Sonnabendnachmittag, an dem ein Jugendsportfest das bisherige Kinderfest ersetzte. Verantwortlich dafür waren verschiedener Vereine wie etwa die Pfadfinder, die sich und ihre Tätigkeiten präsentierten. Sie hatten sich einiges ausgedacht, so sprinteten Gäste auf dem federnden Festzeltboden um die Wette. Der durch Lichtschranken-Messung ermittelte Bestwert lag bei unter drei Sekunden für die 15 Meter lange Teststrecke. Den Abschluss des Nachmittags bildete der traditionelle Luftballonwettbewerb. Die Schützen traten am Sonnabend und Sonntag in verschiedenen Disziplinen an, um ihr Können unter Beweis zu stellen.

Zu einem Highlight des Volksfestes hat sich die Schlagernacht am Sonnabend entwickelt. Gegen 23 Uhr war das Zelt rappelvoll, so dass die Sicherheitskräfte die Reißleine zogen und – zumindest für eine gewisse Zeit – keinen neuen Gäste mehr Einlass gewährten. „Die Stimmung ist von Anfang toll und völlig anders als am Vorabend bei der Disco“ sagte der zum wiederholten Mal aus dem Sauerland angereiste Schützenbruder Christoph Brenken.

Bei weniger gutem Wetter begrüßte der Vorsitzende des Halstenbeker Schützenvereins, Günter Steffen, am Sonntag Teilnehmer und Gäste des Festumzugs, darunter den Ehrenvorsitzenden Karsten Sohrt. Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann lobte das beeindruckende Engagement von Organisatoren und Ehrenamtlichen, die ein Programm für jedes Alter zusammengestellt hatten. Auch heute wird auf dem Festplatz noch gefeiert.

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