Der Wettergott spielt mit

Team Seerosenweg gewinnt den Walter-Pein-Pokal bei der 19. Ausgabe des Turniers

shz.de von
05. Juni 2018, 16:00 Uhr

Der Wettergott war gnädig mit den Organisatoren des 19. Walter-Pein-Turniers, allen voran mit Daniela Runge, der Leiterin des Teams. War zunächst zu befürchten, dass der Platz durch den plötzlichen Starkregen unbespielbar sein könne, hörte dieser rechtzeitig auf und es blieb bis zum Ende zwar trübe aber trocken.

Vierzehn Mannschaften hatten sich dieses Jahr zum Fußball-Turnier angemeldet. Kirchen- und Bundeswehrmannschaft spielten gegen Firmen-, Familien und Straßenmannschaft. Bedingung, wie immer, war, dass jede Mannschaft mindestens zwei Damen meldet, eine davon jeweils muss auf dem Platz sein. Gespielt wurde nach dem Prinzip „jeder gegen jeden“. Jede Mannschaft spielte mit jeweils sieben Spielern und Spielerinnen, die Platzlänge entsprach der Breite eines normalen Fußballfeldes.

Spannende Zweikämpfe und knappe Ergebnisse führten zum Halbfinale, bei dem es das Team von ChezA mit den Green Coolmakers zu tun bekam. Zweites Halbfinalspiel war ein Rosenkrieg. Das in dunkelrot spielende Team des Seerosenwegs musste gegen die im grünen Trikot spielenden Recken von RosenRunge antreten, in dem auch Daniela Runge kräftig mitmischte.

Nach spannenden zehn Minuten qualifizierten sich für das Endspiel die Mannschaft vom Seerosenweg und die Green Coolmakers. Aber zunächst galt es, den dritten Platz auszuspielen, hier konnten sich nach spannendem Elfmeterschießen die Recken von RosenRunge durchsetzen.

Im Endspiel konnte sich Team Seerosenweg durch ein schnelles Tor nach vorn spielen. Gute Vorbereitung durch Julia Trabe, schon hatte Jonas Lienau den Ball treffsicher im gegnerischen Tor versenkt. Nun war der Druck auf die Coolmakers groß. Immer wieder schoss der Torwart den Ball weit nach vorn, in der Hoffnung, dass irgendjemand in seiner Mannschaft den Ausgleich doch noch auf dem Fuß hat. Aber der Pfiff des Unparteiischen beendete das Spiel und damit das Turnier ohne weiteren Treffer. Die „Seerosen“ freuten sich unbändig über den Sieg, nachdem sie sich in den vergangenen Jahren immer wieder anderen Mannschaften in der Endrunde geschlagen geben mussten.

Jede Mannschaft bekam einen Pokal für die Teilnahme. Team Seerosenweg darf sich zusätzlich den Walter-Pein-Wanderpokal für ein Jahr in die Vitrine stellen, der von Hans Martens, dem ehemaligen Organisators des Turniers, übergeben wurden.

Klarer Gewinner des Turniers bleibt die Initiative „Appen musiziert“. Dessen gute Seele, Rolf Heidenberger, konnte sich über 1759 Euro Spendengeld freuen, das wie immer einem guten Zweck gestiftet wird.


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