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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2017 | 14:54 Uhr

Pinneberg : Der Weg zum neuen Bahnhof

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Architekt Roland Neumann informiert die Politik über den aktuellen Stand der Planungen. So soll das Bahnhofsgebäude erhalten bleiben.

shz.de von
erstellt am 19.Dez.2013 | 12:00 Uhr

Pinnebergs Bahnhof – ein historisch wertvolles Gebäude mit vielen Problemen und großem Sanierungsbedarf. Um den Umbau des Bahnhofs selbst kümmert sich nun die Bahn. Die Neugestaltung des Umfelds für 3,6 Millionen Euro nimmt die Stadt selbst in die Hand. Die Landesverkehrsbetriebe schießen 1,8 Millionen Euro zu. Roland Neumann, der zuständige Projektleiter der Agentur Bahnstadt, informierte den Stadtentwicklungsausschuss am Dienstag über den Stand der Dinge.

Der Förderbescheid der Landesverkehrsbetriebe sind da, grundlegende Fragen mit der Bahn geklärt: Die Agentur befindet sich nun mitten in der Planung. Die wichtigsten Schritte sind – in dieser Reihenfolge – der Bau der Park & Ride-Flächen, die Konstruktion eines großzügigeren Busbahnhofs und die Neugestaltung des Vorplatzes. „Gerade die heutige Situation an den Bushaltestellen ist wenig attraktiv und nicht sehr glücklich für die Fahrgäste“, so Neumann. Der Architekt spielt mit seinen Kollegen momentan alle möglichen Szenarien durch. 17 Entwürfe für das Bahnhofsumfeld wurden bereits ausgearbeitet. Über eine Lenkungsgruppe stehen Agentur und Stadt in engem Kontakt mit der Bahn. Denn gerade der Umgang mit der historischen Bausubstanz ist ein ständiges Thema. Das Hauptgebäude des Bahnhofs soll auf jeden Fall erhalten bleiben. Neumann: „Die Schönheit des Gebäudes muss bei der Neugestaltung sichtbar gemacht werden.“ Aus Sicht der Denkmalschutzbehörden seien aber auch der alte Turm und der Güterschuppen erhaltenswert.

Ebenfalls ein wichtiges Thema: Die Barrierefreiheit des Geländes. „Ein entsprechender Ausbau der bestehenden Unterführung zwischen den Gleisen ist prinzipiell möglich“, betonte der Architekt. Dadurch werde der Tunnel aber sehr schmal und die Lösung sei relativ teuer. Auch über den Bau einer Fußgängerbrücke mit Aufzügen werde weiter nachgedacht. Diese Entscheidung solle bis zum Frühjahr 2014 getroffen werden. Bis zum Sommer sollen die Planungen für Park & Ride sowie den Busbahnhof abgeschlossen werden. Mit dem Bau der Verbindungen – ob Brücke oder Unterführung – könnte dann noch im nächsten Jahr begonnen werden. Mit dem Umbau des eigentlichen Bahnhofsgebäude würde die Bahn dann frühestens im Jahr 2015 beginnen.

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