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Die Bürgernahen in Pinneberg : Der Vorsitzende tritt ab

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Zeit für einen Wechsel: Uwe Lange übergibt die Führung der Wählergemeinschaft an Petra Springer.

shz.de von
erstellt am 23.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Die Historie der Bürgernahen ist untrennbar mit einem Namen verbunden: Uwe Lange. Er führt die Wählergemeinschaft seit deren Gründung am 31. Oktober 2002. Auch das Amt des Fraktionschefs bekleidet der 65-Jährige seit dem Einzug in die Ratsversammlung 2003. Jetzt hat Lange entschieden, kürzer zu treten. Petra Springer übernimmt den Vorsitz bei den Bürgernahen.

Langes kommunalpolitischer Werdegang ist nicht frei von Brüchen. Als junger Mann noch SPD-Mitglied, landete er in den 70er-Jahren bei den Christdemokraten, für die er zunächst im Kreistag und von 1990 an im Pinneberger Rat saß. Nach dem Bruch mit der CDU suchte Lange sich 2002 eine neue Heimat – und hob die Wählergemeinschaft aus der Taufe. Die Anzahl der Mitglieder sei in den vergangenen Jahren konstant gehalten worden, so Lange. Rund 40 Bürgernahe gebe es derzeit in der Kreisstadt.

Der Abschied als Chef der Wählergemeinschaft – ein Hinweis auf den nahenden Rückzug aus der Kommunalpolitik? „Nein“, antwortet Lange. Zwar sei es an der Zeit, Jüngeren den Vortritt zu lassen, die Ratsfraktion werde er jedoch weiterhin führen.

Den Vorstand der Bürgernahen komplettieren Anja Hißnauer und Otto Stelling als stellvertretende Vorsitzende, Gesine Sibbertsen als Schriftführerin, Bernd Pieper, Jörg Hirsch und Marcus Brand als Beisitzer und Detlef Neumann als Kassenwart. Die Kassenprüfer Editha Cerva und Ralf Rogall gehören ebenso zur Führungsriege. Uwe Lange: „Ich wünsche ihnen viel Kreativität.“


 

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