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Einwohnerversammlung Bönningstedt : Der Verkehr bewegt die Gemüter

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Rüdiger Langels vom Fachdienst Straßenbau des Kreises steht Bürgern Rede und Antwort.

von
erstellt am 01.Apr.2015 | 16:30 Uhr

Bönningstedt | „Bei meinen Rundgängen durch die Gemeinde im vergangenen Jahr habe ich viele Gespräche führen können. Die meisten Anregungen betrafen die Verkehrssicherheit auf unseren Straßen“, sagte Bönningstedts Bürgermeister Peter Liske (BWG) bei seiner Begrüßung zur Einwohnerfragestunde. Aus diesem Grund habe er Rüdiger Langels vom Fachdienst Straßenbau und Verkehrssicherheit als Referenten eingeladen.

„Was darf die Gemeinde entscheiden, was der Kreis?“, wollte Liske zunächst wissen. „Städte, die weniger als 20.000 Einwohner haben, entscheiden ausschließlich über den ruhenden Verkehr“, erklärte Langels. Dies betreffe die Halte- und Parkverbote. „Alles andere muss der Baulastträger – bei Kreisstraßen der Kreis, bei Bundesstraßen das Land – regeln“, so Langels weiter.

Der von zahlreichen Bürgern geforderten Versetzung des Ortsschilds auf der Kieler Straße in Richtung Norden erteilte Langels eine klare Absage. „Das Schild muss da stehen, wo die geschlossene Ortschaft beginnt – und das ist nicht immer da, wo man es vermuten würde“, erläuterte er. Maßgeblich sei die geschlossene Bebauung – und die beginne genau dort, wo das Schild stehe. „Es gibt hier keinen Ermessensspielraum“, betonte Langels. Er versprach jedoch, sich die örtlichen Gegebenheiten anzuschauen.

Bei der Frage nach häufigeren Geschwindigkeitskontrollen oder sogar einem fest installierten „Blitzer“ musste Langels passen: „Das fällt unter die Zuständigkeit der Polizei“, sagte er. Allerdings könne die Gemeinde bei der Behörde den Wunsch äußern, dass häufiger kontrolliert werde. Er empfahl der Gemeinde jedoch, ein Geschwindigkeitsmessgerät anzuschaffen, um künftig mit konkreten Zahlen aufwarten zu können.

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