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Slackline : Der TuS Hasloh bietet die neue Sportart an

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Balancieren und Einrad im Wechsel - es wird noch Verstärkung für die Einrad-Sparte gesucht.

Hasloh | Um neue Mitglieder zu gewinnen, hat sich Trainer Rainer Sieling vom Turn- und Sportverein (TuS) Hasloh etwas einfallen lassen: „Wir bieten ab sofort Slackline-Training an. Das findet jetzt immer abwechselnd statt, die eine Woche ist Einrad-Training und die andere Slackline-Laufen an der Reihe“, kündigt Sieling an.

Slackline als Sportart entwickelte sich Anfang der 1980er Jahre aus einer Nebenbeschäftigung in der Szene der Freikletterer. Diese vertrieben sich bereits seit den 1960er Jahren die Zeit an Ruhe- und Regentagen damit, auf Absperrketten und -tauen an Parkplätzen zu balancieren. Später wurde dann das Klettermaterial dafür benutzt, wodurch das Slacken in die Camps der Kletterer Einzug hielt, von wo aus es sich etwa ab der Jahrtausendwende auch außerhalb des Klettersports verbreitete.

Am vergangenen Sonntag hatten bereits einige Interessierte die Möglichkeit, sich auf dem wackligen Seil zu beweisen, selbstverständlich unter Anleitung einer Trainerin. Mehrere Besucher nutzten die Möglichkeit, dese Sportart auszuprobieren.

Sorgen bereitet Sieling indes die Einrad-Sparte: Noch vor einem halben Jahr sausten noch etwa 30 Kinder und Jugendliche auf den Rädern durch die Turnhalle. Jetzt sind es nur noch maximal fünf. „Wir haben ursprünglich vor ein paar Wochen vorgehabt, die Sparte komplett einzustampfen“, sagt Rainer Sieling, der die Abteilung betreut. Doch er möchte der Sparte noch eine letzte Chance geben. „Es wäre unglaublich schade eine so alte Sparte beerdigen zu müssen“, betonte Sieling.

Trainiert werden die übrig gebliebenen Nachwuchssportler von Anna Schadendorf sowie ihrer Schwester Luka. Laut Luka sind viele der Mädchen und Jungen abgesprungen, weil es einen Trainerwechsel gab. Dies habe viele der Teilnehmer abgeschreckt. „Es kamen einige aus Quickborn, Ellerau und Norderstedt. Jetzt sind nur noch welche aus Hasloh übrig geblieben“, berichtete Luka. Die perfekte Größe einer Einradgruppe wären laut Luka etwa 15 Personen: „Dann wären wir genug, um bei Turnieren anzutreten und Küren zu üben.“

Der Einradführerschein

Das Training beginnt mit einem Aufwärmspiel oder auch Aufwärmübungen. Danach übt jeder für seinen Einradführerschein. „Jeder bekommt den zu Beginn und darin werden die einzelnen Erfolge der Teilnehmer verzeichnet“, erklärt Luka. Zum Abschluss gibt es noch ein kleines Spiel. „Mitmachen kann bei uns jeder, der Lust hat“, sagt die Co-Trainerin. Die Altersspanne sei über die Jahre immer sehr variabel gewesen. Noch bis zu den Sommerferien gibt Sieling der Sparte Zeit, um sich zu erholen. „Wenn dann nichts passiert, haben wir keine andere Wahl“, sagt der Betreuer. Auch für die Trainerinnen seien die Übungen mit so wenigen Teilnehmern nicht befriedigend.

Geübt wird immer sonntags in der Turnhalle der Peter-Lunding-Schule. Während der Winterzeit in der Zeit von 16.30 bis 18 Uhr und zur Sommerzeit zwischen 17.30 und 19 Uhr. Interessierte können Kontakt zu Anna Schadendorf unter Telefon 04106-6380033 oder per E-Mail an annalenaschadendorf@gmail.com aufnehmen.

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erstellt am 18.Feb.2016 | 16:35 Uhr

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